Feierliche Veranstaltung im Kulturzentrum

Treue zur Heimat

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Den Eid auf die Fahne, dem Land Österreich treu zu dienen, leisteten diese Rekruten im Namen ihrer Kameraden.

Breitenwang – 198 Soldaten, darunter eine Frau, des Militärkommandos Tirol und des Stabsbataillons 6 haben jetzt auf dem Sportplatz der Gemeinde Breitenwang ihr Gelöbnis auf die Republik Österreich geleistet.

Vor dem Einmarsch der Rekruten spielte die Militärmusik Tirol, unter der Leitung von Oberst Prof. Hannes Apfolterer, im Veranstaltungszentrum ein schwungvolles Konzert. Als Ehrengäste waren der Vizepräsident des Tiroler Landtages (Vize-LTP) Anton Mattle, Breitenwangs Bürgermeister Hanspeter Wagner und als höchster militärischer Vertreter der Tiroler Militärkommandant Generalmajor (GenMjr) Mag. Herbert Bauer beim Gelöbnis dabei. 

Besondere Wertschätzung zollte Wagner den Rekruten für ihre Bereitschaft, den Dienst beim Österreichischen Bundesheer abzuleisten und damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Allgemeinheit zu erbringen. Den Rekruten und ihren zahlreich erschienen Familien aus ganz Tirol galt sein besonderer Dank. 

Auf alles vorbereitet sein

„Angelobt werden heute junge österreichische Staatsbürger, die in Erfüllung ihrer Wehrpflicht nun Waffen tragen, und damit das Recht und die Pflicht haben, diese Waffen im Falle des Falles auch einzusetzen”, erklärte anschließend Generalmajor Herbert Bauer. „Sie müssen auf alles vorbereitet sein und im Falle des Falles alles anwenden können, was man ihnen in der Ausbildung beigebracht hat.“ 

Zudem betonte er: „Von Ihnen, sehr geehrte Anzugelobende, erwarten wir jetzt Treue zu unserer Heimat, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Umsicht, Wachsamkeit aber auch Tapferkeit und Klugheit, als unverzichtbare Forderungen an den Soldaten und den Menschen.” Bürgerpflichten ernst nehmen Die Grüße des Landes Tirol überbrachte anschließend Anton Mattle. Er betonte, dass die Worte „schützen”, „verteidigen” und „dienen” in der Angelobungsformel zum Ausdruck bringen, was das Österreichische Bundesheer auszeichnet. 

Er wies die Soldaten darauf hin, dass sie sowohl dem Schutz des Heimatlandes als auch dessen Unabhängigkeit und Souveränität zu dienen haben. Mattle appellierte an die Soldaten, die Staatsbürgerpflichten ernst zu nehmen, das Wort zu ergreifen, wenn es zu Fehlentwicklungen kommt, und sich zu freuen, Bürger eines der schönsten Länder sein zu dürfen. Im Anschluss folgte der Höhepunkt des Festaktes am Sportplatz, die feierliche Angelobung der Soldaten und Soldatinnen, die ihr Gelöbnis mit einem lautstarken „ich gelobe“ kundtaten.

ed

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