Zum dritten Mal erhält Manfred Küchle den Pfrontener Kunstpreis

"Fast schon ein wenig peinlich"

+
Strahlende Gesichter: Mit den Gewinnern des Kunstpreises 2014, Manfred Küchle (links), und des Sponsorenpreises, Hans-Günter Stephan, freut sich auch Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann.

Pfronten – „Fast schon ein wenig peinlich“ war es Manfred Küchle, dass er jetzt schon zum dritten Mal den Pfrontener Kunstpreis verliehen bekam. Gleichwohl freute sich der Karikaturist, Maler und Grafiker aus Dietmannsried über die Auszeichnung im Rathaus der Ostallgäuer Gemeinde.

Hier wurde auch Hans-Günther Stephan geehrt. Für seine Zeichnungen „Grafisches Helebarium 3“ erhielt er den Sponsorenpreis 2014. Die seit 1995 vergebene Auszeichnung wurde nach 2003 und 2007 auch heuer wieder Manfred Küchle zugesprochen.

 Damit ist Küchle der alleinige Rekordhalter unter den 17 Preisträgern, denen die Ehrung bereits zuteil geworden ist. Wie in den Jahren vorher bedeutete die inzwischen zum zweiten Mal von der Pfrontener Bürgermeisterin Michaela Waldmann moderierte Preisvergabe gleichzeitig den Start der Ausstellung „Kunst im Rathaus“, bei der bis zum 6. Januar 2015 die Werke von 25 Künstler ausgestellt werden. 

Küchle war indes nicht der einzige, der an diesem Abend für seine Bilder „Kleines Nachtregenstück“ und „Schneefall geordnet“ besonders geehrt wurde. Dem Vorsitzenden des Berufsverbandes bildender Künstler Schwaben Süd (BBK), Hans-Günter Stephan, wurde für seine Zeichnungen mit dem Titel „Grafisches Herbarium 3“ der Sponsorenpreis 2014 zugesprochen. 

Während Waldmann Küchle unter dem Applaus der rund 40 Besucher der Vernissage, die Franziska Widmer an der Harfe musikalisch untermalte, eine Urkunde, einen Umschlag und eine Flasche Wein überreichte, verlieh der diesjährige „Partner und Sponsor (der Ausstellung - Anmerk. der Redaktion) “, so Waldmann, Christoph Kuhl, den Sonderpreis. 

Dabei habe es sich das fünfköpfige Wahl-Kollegium, dem neben Waldmann und Kuhl auch Elisabeth Bader, Karl-Heinz Klos sowie Gerhard Menger angehört haben, „nicht leicht gemacht“, wie Waldmann mitteilte. Schließlich hätten 35 Künstler zum Abgabeschluss 68 Werke eingereicht. Von diesen habe die Jury 29 ausgewählt und im Rathaus ausgestellt, wo die Gemeinde Pfronten „der Kunst gerne im wörtlichsten Sinne Raum“ gebe, so Waldmann. 

Anschließend hob Stephan den „besonderen Stellenwert der Pfrontener Ausstellung“ hervor. Er wies darauf hin: „Denken sie vielleicht auch daran, das eine oder andere Werk zu erwerben“. Stephan stand dann auch im Mittelpunkt, als der diesjährige Stifter des Sonderpreises, Kuhl, ihm in seiner Laudatio unter anderem eine große „Faszination für die uns umgebende Natur“ attestierte. Außerdem bemerkte er, dass „Kunst sehr wichtig für ein Dorf sei“, worüber sich nicht nur die Künstler gefreut haben dürften.

lex

Meistgelesen

Derblecken auf hohem Niveau
Derblecken auf hohem Niveau
Rückzug mit Ansage
Rückzug mit Ansage
Außerferner Sozialdemokraten stellen ihre Pläne für die Zukunft vor
Außerferner Sozialdemokraten stellen ihre Pläne für die Zukunft vor
Ein "ordentlicher Haushalt"
Ein "ordentlicher Haushalt"

Kommentare