Hypersensible Brandmeldeanlage: Feuerwehr muss zum dritten Mal umsonst ausrücken

"Äußerst unangenehm"

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Umsonst alarmiert: Feuerwehr und Rettungswagen am Mittwochmorgen vor dem Heilig-Geist-Spital. Die Brandmeldeanlage hatte auf Dampf aus der Küche reagiert.

Füssen – Bereits zum dritten Mal in diesem Monat mussten am Mittwochmorgen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Heilig-Geist-Spital ausrücken – und unverrichteter Dinge wieder abrücken. Denn drei Mal waren die Einsatzkräfte einem so genannten Täuschungsalarm aufgesessen.

Das bedeutet, so Füssens Feuerwehr-Kommandant Thomas Roth auf Nachfrage des Kreisboten, dass die Brandmeldeanlage auf etwas anschlägt, obwohl es in dem betreffenden Gebäude überhaupt nicht brennt. So war es am Mittwochmorgen der Dampf aus einer der Küche, der die Anlage losgehen ließ. 

Auch bei den zwei Alarmen zuvor im August war es Dampf aus einer der Spital-Küchen gewesen, der die Rettungskräfte auf den Plan rief, berichtet Roth. Ferdinand Griesmann, Pächter des Heilig-Geist-Spitals, ist das Problem bekannt. Ursache seien „Kinderkrankheiten“ der erst neu installierten Brandmeldeanlage. Dass die Rettungskräfte allein im August drei Mal letztlich grundlos anrücken mussten, sei ihm „äußerst unangenehm“, sagte er. 

In Absprache mit Kommandant Thomas Roth entschied Griesmann nach dem jüngsten Vorfall, die Brandmeldeanlage vom Hersteller Bosch überprüfen und neu einstellen zu lassen. Das soll bereits in der kommenden Woche geschehen. „Das bekommen wir in den Griff“, betonte Griesmann.

Matthias Matz

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