Spürbare Entlastung

Das frühere Schwangauer Kurhaus wird den Haushalt der Gemeinde nicht länger belasten. Bei den Beratungen zum diesjährigen Haushalt stellte Kämmererin Christiane Gschwend die aktuellen Zahlen vor. Demnach wird die Schuldenlast Heuer um 400.000 Euro auf 5,9 Millionen reduziert. Möglich wurde dies, weil das Kurhaus Schwangau seit einem Viertel Jahr als Brauhaus in Erbpacht betrieben wird, statt eine halben Million für den Unterhalt sollen gemeindliche Veranstaltungen künftig mit nur noch 20.000 Euro zu Buche schlagen.

Zustimmung fanden neben dem Haushaltsentwurf, der einen Gesamthaushalt von 12,036 Millionen Euro vorsieht, und damit um fast zehn Prozent (1,224 Millionen Euro) niedriger liegt als 2011, auch der Wirtschaftsplan für die Schwangauer Kurbetriebe. Dass die Haushaltsexpertin solch positive Zahlen vorlegen konnte, liegt vor allem am um gut 40 Prozent kleineren Vermögenshaushalt, den Gschwend mit rund 2,4 Millionen Euro angesetzt hat. Die Bruttoneuverschuldung sank um 95 Prozent auf nunmehr knapp 90.000 Euro, es gibt keine Nettoneuverschuldung. Was das frühere Kurhaus angeht, konnten die Kosten durch die Übernahme durch den Schwangauer Braumeister Andreas Helmer deutlich reduziert werden. Ausstehend sind nun noch Arbeiten an der Tiefgarage, die Heuer nochmals mit 150.000 Euro zu Buche schlagen werden, insgesamt betrugen die gemeindlichen Investitionen in das Brauhaus rund 2,5 Millionen Euro. Aber nicht nur der Wegfall des Kurhauses sondern auch ein spürbarer Aufschwung wirkt sich auf den Haushalt aus, so beträgt die Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt fast eine Million Euro.

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