Vollsperrung wird notwendig

Die "Horner Gabel" an der B17 bei Füssen wird ausgebaut

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Im Bereich der „Horner Gabel” zwischen Füssen und Schwangau wird eine durchgehende dritte Fahrspur gebaut. Für einige Tage kommt es daher zu einer Vollsperrung der B17.

Füssen/Schwangau – Zwischen Füssen und Schwangau finden ab sofort umfangreiche Umbauarbeiten an der „Horner Gabel” statt. Um den Verkehrsfluss an den beiden Einmündungen zu erleichtern, wird eine dritte Fahrspur gebaut, teilt das Staatliche Bauamt Kempten mit.

Dabei wird von Montag, 4. November, bis Donnerstag, 8. November, eine Vollsperrung der B17 in diesem Bereich erforderlich. Das Staatliche Bauamt nimmt seit Montag dieser Woche noch voraussichtlich bis Freitag, 8. November, Umbauarbeiten an der B17 im Bereich der „Horner Gabel” vor. Das bedeutet zwischen den Einmündungen der B16 und der B17 auf östlicher Seite der König-Ludwig-Brücke und der Einmündung der B17 und St2008 nach Hohenschwangau. Auf der B17 kommt es in den Spitzenstunden des Ausflugs- und Berufsverkehrs regelmäßig zu Rückstau in beide Richtungen ab der dortigen Ampelanlage.

Das Staatliche Bauamt erweitert die Straße nun durch eine durchgehende dritte Fahrspur, um den Verkehrsfluss an den beiden Einmündungen zu verbessern. Diese Arbeiten umfassen die Verbreiterung der B17 auf ungefähr 500 Meter Länge sowie die Neumarkierung des Streckenabschnittes. Die Verbreiterung kann bei fließendem Verkehr vorgenommen werden. Die Strecke bleibt bis Donnerstag, 31. Oktober, befahrbar. 

Die Arbeiten für den Anbau an die bestehende Straße werden von der Nordseite der B17 ausgeführt. Der Verkehr wird auf provisorischen Fahrspuren nach Süden umgelenkt.

Neue Markierungen

Für die Herstellung einer geschlossenen Fahrbahndecke und das Anfertigen der umfangreichen neuen Markierung ist allerdings eine Vollsperrung des Streckenabschnittes im angegebenen Zeitraum unvermeidbar. In den fünf Tagen der ersten Novemberwoche wird der Verkehr zwischen Füssen und Schwangau, beziehungsweise Hohenschwangau, großräumig umgeleitet. 

Für diese Umleitungen ist bisher nur bekannt, dass Fahrzeuge mit einer Höhe unter 3,8 Meter in allen Richtungen über Füssen – B16 Roßhaupten – Anschluss OAL1– Berghof – B17 Buching –B17 Schwangau und umgekehrt umgeleitet werden. Fahrzeuge über 3,8 Meter Höhe können ebenfalls die kürzere Umleitung über die Kreisstraße OAL1 nutzen. Die Verbindung aus Füssen über die B16 kommend mit Ziel Schwangau ist über die Kreisstraße OAL1 möglich. 

Ebenso die Verbindung aus dem Raum Schwangau kommend auf die B16 in Richtung Marktoberdorf. Fahrzeuge mit mehr als 3,8 Meter Höhe mit dem Ziel Schwangau, die auf der B16 von Norden kommen und hohe Fahrzeuge, die aus dem Raum Schwangau kommend, auf die B16 in Richtung Füssen fahren, müssen aber die Höhenbeschränkung an der Anschlussstelle B16/ AL1 Roßhaupten beachten. Für die hohen Fahrzeuge ergibt sich auf diesen Verbindungen folgende Umleitung über die Anschlussstelle B16/St2059 nördlich Roßhaupten: B16 Anschluss Roßhaupten –St2059 Steingaden – B17 Lechbruck – B17 Schwangau. 

Die Zeit der Vollsperrung wird laut Bauamt Kempten bewusst in die verkehrsärmste Zeit nach den bayerischen Herbstferien gelegt, um die Verkehrsbehinderung möglichst gering zu halten. Die Kemptener Baubehörde hat die vergangenen Jahre zum Beispiel mit den Sanierungsarbeiten auf der B310 (Ortsumfahrung Füssen), der Sanierungen auf der B16 zwischen Füssen und Roßhaupten und der B17 Schwangau bis Trauchgau Anstrengungen unternommen, um das Straßennetz im Königswinkel in einem ordentlichen Zustand zu halten. 

Sicherheit im Fokus

Dabei steht zum einen durch den Um- und Ausbau von Radwegen, die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Ziegelwies, den Anbau der Linksabbiegespur bei Roßhaupten Süd oder die neue Ampelanlage der Autobahnzufahrt Füssen die Verbesserung der Verkehrssicherheit im Fokus. Zum anderen wurden zum Beispiel durch die Verlängerung der Linksabbiegespur der Kemptener Straße an der A7 oder diesen aktuellen Umbau der „Horner Gabel” Maßnahmen getroffen, um den Verkehrsfluss zu steigern. Außerdem sollen im Rahmen des finanziell und rechtlich Möglichen die auftretenden verkehrlichen Spitzenbelastungen abgemildert werden.

kb/sh

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