Ehre wem Ehre gebührt

Bürgermeister Iacob dankt Füssener Dienstjubilaren und verabschiedet Ruheständler

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Freuen sich über die Wertschätzung und den Dank des Bürgermeisters Paul Iacob (links vorne): Ingeborg Gössl (v.l.), Cornelia Jahn, Kerstin Petersohn, Olga Bartko, Helmut Keller, Heidi Settele, Rosa Janzen und Oswitha Grimm.

Füssen – Am Mittwoch ehrte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) sechs Mitarbeiter für ihre langjährige Arbeit bei der Stadt. Von fünf Mitarbeitern musste er sich heuer verabschieden.„Das ist ein gewaltiger Moment, wenn man sieht, wie lange ihr bei uns gearbeitet habt“, begann Iacob, als er 25-jährige und 40-jährige Dienstjubiläen ehrte und Angestellte in die Altersrente entließ.

Bei der Feier übergab er Ehrenurkunden und Präsente, um den Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen städtischen Zuständigkeitsbereichen für ihre Treue und die geleistete Arbeit zu danken. Eine 40-jährige Konstante auf der Liste der Angestellten ist Oswitha Grimm. Sie arbeitet im Kindergarten in Hopfen und „hält dort alles zusammen“. Iacob findet es „enorm, das 40 Jahre durchzuhalten.“ Während sich der Kindergarten stetig verändert habe und die Ansprüche gewachsen sind, sei sie immer geblieben. „Oswitha hat nie ihre Freundlichkeit verloren, aber immer ganz klar gesagt, was sie braucht.“ 

Nicht anwesend war ein Jubilar vom Bauhof. Jochem Gerhard arbeitet ebenfalls bereits vier Jahrzehnte für die Stadt. 

Auch Jürgen Tietz erhielt noch ein Präsent und eine Ehrenurkunde für sein 40-jähriges Dienstjubiläum.

Kurzfristig verhindert war Jürgen Tietz, Leiter des Bürgerbüros. Er ist in dieser Position seit 40 Jahren. „In dem Job muss man Ruhe bewahren und sachlich bleiben. Das hat er immer gut gemacht“, sagte Iacob zu diesem Jubilar. Abschied nehmen muss die Stadtverwaltung von Adelheid Settele. Die Verwaltungsangestellte des BLZ sorgte für reibungslose Abläufe rund um das sportliche Zentrum. Iacob findet, sie habe alles gut geschafft. „Eishockey ist ein schwieriger Sport geworden. Ohne Koordination in der Verwaltung wäre das alles nicht machbar“, bedankte sich der Bürgermeister für ihre lange Arbeit. Sie begann im Kindergarten „Pusteblume“ und feierte 2015 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. 

Heuer geht Ingeborg Gössl in Altersrente, nachdem sie die letzten Jahre im Kindergarten in Hopfen arbeitete. Der Bürgermeister bedankte sich bei ihr für die „gute Begleitung“ und ein „tolles Miteinander“.

25 Jahre arbeitet Olga Bartko bereits als Reinigungsfachkraft im Rathaus. Das weiß Iacob zu schätzen. „Sie hat uns gewährleistet, dass es hier sauber ist. Das hilft, dass man sich wohlfühlen kann“, sagte er. Die selbe Anzahl von Jahren arbeitet in der gleichen Funktion Rosa Janzen in der Schule. Diese Arbeit habe sie immer gut gemacht, „es gab nie eine Beschwerde“, wie das Stadtoberhaupt bemerkte. „Die Schulen gehören der Stadt. Sie müssen gepflegt werden. Das hat sie hervorragend gemacht.“

Keine leichte Aufgabe

Für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum wurde auch Kerstin Petersohn geehrt. Und das, obwohl sie schon seit 28 Jahren für Füssen im Dienst steht. „Das müssen wir gleich in der Personalverwaltung sagen“, entschuldigte sich Iacob. Doch die Angestellte für Öffentliche Sicherheit und Ordnung nahm es dem Bürgermeister nicht krumm. Petersohn begann in der Friedhofsverwaltung. „Sie hat keine leichte Aufgabe gehabt. Dennoch hat sie es geschafft Ordnung in eine gewisse Unordnung zu bringen“, erklärt Iacob.

 Denn es sei nicht leicht mit Menschen, die in einer Trauersituation sind umzugehen. Sie habe ein hohes Maß an Flexibilität und Feingefühl gezeigt und daraufhin sogar in einem neuen Fachbereich begonnen und vieles neu dazugelernt. Für diese Bereitschaft und gute Arbeit dankte er ihr. Auch von Cornelia Jahn musste Iacob sich verabschieden. Die Füssenerin hat „Karriere bei uns gemacht“, sagte er. Schon ihre Tante sei Sekretärin beim ehemaligen Bürgermeister Ernst Enzinger gewesen und habe dann die Leitung des Kulturamts übernommen. Jahn sei in die Fußstapfen ihrer Tante getreten und habe eine „positive Ausstrahlung auf alle hier im Haus gehabt.“ 

Als Azubi begonnen

 Von Helmut Keller verabschiedete sich das Stadtoberhaupt ebenfalls. 1974 begann Keller als Auszubildender und er habe es immer geschafft, seine Arbeit im Steueramt mit einer Ruhe zu bewältigen und souverän zu arbeiten. „Er musste viel mit Menschen umgehen die nicht immer zufrieden waren“, weiß Iacob. Von Ursula Keller muss sich Iacob an anderer Stelle verabschieden. Die Angestellte des Kulturamts geht ebenfalls heuer in Altersrente. Bei allen Jubilaren hofft das Stadtoberhaupt, dass sie auch in den kommenden Jahren mit Freude bei ihrer Arbeit bleiben. Den in den Ruhestand Verabschiedeten wünscht er, dass sie „im Kopf wach bleiben und ihre Spontanität nicht verlieren. „Denn wenn man nicht mehr arbeiten gehen darf, hat man mehr Zeit für Dinge die man lange tun wollte.“

sh

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