Strandbad Hopfen öffnet im Sommer seine Türen

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Auch in diesem Sommer können sich Hopfener Badegäste am Badekiosk stärken oder eine Runde Minigolf spielen.

Füssen – Das Strandbad in Hopfen öffnet im Sommer nun doch seine Türen. Fritz Schweiger und die Schweiger Familien KG haben für heuer den Pachtvertrag unterschrieben, wie Daniel Lenzenhuber, Fritz Schweigers Assistent, dem Kreisbote erklärte. 

Im Dezember 2017 ist eine Ära zu Ende gegangen: 45 Jahre lang betrieb die Familie Hella das Strandbad in Hopfen am See. Nachdem seine Eltern 30 Jahre lang die Badegäste bewirtet hatten, übernahm Sohn Andreas das Steuer. Doch nach 15 Jahren war auch für ihn Schluss. Am 31. Dezember lief sein Pachtvertrag aus (der Kreisbote berichtete), da im kommenden Herbst wohl mit dem Bau der neuen Badeanstalt begonnen wird. 

Für die Zeit dazwischen hatte die Ortsteil-Badeanstalt zunächst aber keinen Betreiber, wie Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) im Januar unserer Zeitung bestätigte. Es drohten also geschlossene Türen während des Sommers. Um das zu verhindern, suchte die Stadtverwaltung nach einem neuen Pächter. Und ist nun fündig geworden. Vor zwei Wochen unterzeichnete die Schweiger Familien KG den Pachtvertrag für den Badekiosk und den Minigolfplatz, um den Einheimischen und Gästen auch heuer ein Bad bieten zu können. „Das Bad ist gesichert“, erklärte Lenzenhuber. Es werde vermutlich noch vor Pfingsten seine Türen öffnen. 

Wie es planungsrechtlich mit der südlichen Uferstraße weiter geht, darüber sollen die Füssener Stadträte im Juni beraten. Dann steht die Aufstellung des Bebauungsplans Uferstraße Süd auf der Tagesordnung, wie Felix Blersch, Pressesprecher der Stadt Füssen auf Nachfrage des Kreisbote erklärte. 

Baubeginn im Herbst? 

Ist der Bebauungsplan verabschiedet und der Bauantrag genehmigt, soll im kommenden Herbst oder Frühjahr 2019 mit dem Neubau am Hopfensee begonnen werden, so Lenzenhuber. Geplant sei hier ein Restaurant mit 80 bis 100 Sitzplätzen und einer Terrasse. Dabei habe man sich mit der Naturschutzbehörde und dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt. Das Areal bleibe jedoch ein öffentlicher Freizeitbereich. Das bedeutet, dass Einheimische und Gäste nach wie vor kostenfrei baden können.

kk

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