Investorenteam will 60 Millionen Euro in das Festspielhaus mit Hotel stecken

Gibt es doch noch Hoffnung?

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Hat das Füssener Festspielhaus doch noch eine Zukunft? Eine internationale Investorengruppe hat nun kurzfristig ein Konzept für ein Tagungszentrum mit Hotel eingereicht.

Füssen – Wird das insolvente Festspielhaus in letzter Sekunde doch noch gerettet? Dem BR zufolge will nun eine internationale Investorengruppe um den Projektentwickler und Architekten Tom Krause aus Eschweiler das insolvente Festspielhaus kaufen und daneben ein Luxushotel mit knapp 300 Betten bauen.

Zentraler Bestandteil der Pläne ist demnach der Erhalt des Festspielhauses als Veranstaltungshalle. Darüber hinaus wollen die Investoren daneben ein Vier- bis Fünf-Sterne-Hotel mit knapp mit 149 Suiten (knapp 300 Betten) bauen, um das Festspielhaus zu einem Tagungs- und Kongresszentrum zu erweitern.

Insgesamt seien Investitionen in Höhe von 60 Millionen Euro geplant. „Wir haben ein überzeugendes Betreiberkonzept, wir erhalten das Festspielhaus in seiner Funktion als Musicalstätte, ergänzt duch Tagungen und Konferenzen, wir haben die Finanzierung“, wird Projektentwickler und Architekt Tom Krause zitiert.

Das Konzept sei bereits bei Insolvenzverwalter Dr. Marco Liebler eingereicht und dem Gläubigerausschuss vorgestellt worden. Wie der BR weiter berichtet, seien die Planungen in den vergangenen vier Jahren in enger Absprache mit der Stadt Füssen erfolgt. Bürgermeister Paul Iacob (SPD) bestätigte auf Nachfrage des Kreisbote, dass Krause seine Pläne dem Stadtrat hinter verschlossenen Türen tatsächlich bereits vorgestellt habe. Dieser habe das Vorhaben auch für gut befunden.

Nun hofft Iacob, dass eine solide Finanzierung des Projekts zustande kommt. Wie mehrfach berichtet, droht dem Festspielhaus nach der dritten Insolvenz mittlerweile in einem langwierigen Verfahren die Zwangsversteigerung. 

Matthias Matz

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