Sanierung wird günstiger

Stadtrat entscheidet über Reparatur und Verlegung der Alatseestraße

Mittersee Füssen mit Algenblüte in violett
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Die Alatseestraße am Gipsbruchweiher soll zur kommenden Badesaision repariert sein. Läuft alles so, wie es sich die Planer und Ingenieure erhoffen, könnten die Arbeiten im Mai kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Füssen – Seit Februar zieht sich auf einem etwa 30 Meter langen Teilstück auf Höhe des Gipsbruchweihers unmittelbar neben der Alatseestraße ein 80 bis 120 tiefer Zentimeter Riss hin. Pünktlich zur nächsten Badesaison könnte der Weg aber wieder repariert sein, hofft Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU). Derzeit erhält die Ausschreibung der Bauarbeiten ihren Feinschliff.

Damit kommt die Stadtverwaltung einem Beschluss des Stadtrats nach, der im Frühsommer die Stadtverwaltung mit den Planungen der Straßen-Sanierung der beauftragt hatte (der Kreisbote berichtete). Geplant ist nun laut Bürgermeister Eichstetter, dass der kaputte und von einem Hangrutsch in Mitleidenschaft gezogene Weg etwas nach Norden verlegt und gleichzeitig abgesenkt wird. Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt habe bereits ihr Einverständnis signalisiert.

Läuft alles so, wie es sich die Planer und Ingenieure erhoffen, könnten die Arbeiten im Mai kommenden Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten werden sich laut Rathauschef voraussichtlich auf 380.000 bis 400.000 Euro belaufen. Das seien 100.000 bis 150.000 Euro weniger als bislang gedacht, freut sich Eichstetter. Allerdings muss der Stadtrat den Planungen noch zustimmen. Das soll in der nächsten Sitzung des Stadtparlaments am kommenden Dienstag, 29. September, geschehen.

Die Sanierung der Alatseestraße ist darüber hinaus die Grundvoraussetzung für eine Wiedereröffnung des Oberseebades. Das beliebte Naturfreibad musste bekanntlich heuer unter anderem geschlossen bleiben, da durch die Sperrung der Alatsee der erforderliche Rettungsweg nicht zur Verfügung stand. In den kommenden Jahren soll auch das Bad Schritt für Schritt saniert und modernisiert werden (der Kreisbote berichtete mehrfach ausführlich).

mm

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