Stadtrat für Klinikverbund

Der Stadtrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag vergangener Woche einstimmig für einen Verbleib der Ostallgäuer Krankenhäuser im Klinikverbund mit Kaufbeuren ausgesprochen. Die Räte sahen für Füssen nur Vorteile im Erhalt des Kommunalunternehmens.

Der Stadtrat hatte auf Antrag der 2. Bürgermeisterin und Kliniken-Verwaltungsrätin Ursula Lax (CSU) das Thema auf die Tagesordnung genommen. Lax plädierte klar für den Erhalt des Verbunds. Die Unterscheidung „Ihr Kaufbeurer, wir Ostallgäuer“ sei falsch. „Das Haus Kaufbeuren gehört seit 1984 zur Hälfte dem Landkreis“, erklärte sie. Ihre Stadtratskollegen teilten Lax' Auffassung, dass es unklug wäre, kurz vor der Sanierung des Füssener Klinikums aus dem Kommunanlunternehmen auszutreten. Auch die Kooperation mit dem Bezirkskrankenhaus Reutte wäre nach Angaben von Bürgermeister Paul Iacob (SPD) ohne das Kommunalunternehmen nicht möglich. „Der entscheidende Vorteil in Füssen ist: die Ärzte sind in der Stadt akzeptiert“, erklärte Stadtrat Jürgen Doser (FW). Kritik gab es an der Informationspolitik. „Die Bürger sind einfach nicht informiert“, beklagte Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen-Land). Aus der Wahlbescheinigung gehe nicht hervor, worum es am 12. Februar überhaupt geht. Kritik an der Formulierung des Ratsbegehrens übte Stadtrat Michael Wollnitza (FW). „Die Bürger erinnern sich noch daran, dass Marktoberdorf geschlossen wird, nun ist hier von fünf Standorten die Rede. Als ganz einfach und in zwei Minuten zu erledigen empfand Stadtrat Günter Knauss (Bürgerblock den Vorgang. Er habe bereits per Briefwahl gewählt, gab er an.

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