Es bleibt beim 3. Oktober

Stadtrat lehnt Sperrung der Ritterstraße bis zum 3. November ab

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Bis 3. Oktober bleibt die Ritterstraße heuer tagsüber für den Verkehr gesperrt. Im kommenden Jahr soll das Thema aber nochmals diskutiert werden.

Füssen – Es ist eine schier endlose Geschichte, die Sperrung der Ritterstraße während des Sommer. Doch vorläufig bleibt alles beim Alten: Die Straße bleibt bis zum 3. Oktober zwischen 10 und 18 Uhr gesperrt. Das beschloss der Stadtrat am Dienstag mit 12:10 Stimmen.

Während die einen keinen Sinn in der Sperrung der Straße erkennen können, würden die anderen das Durchfahrverbot lieber sogar noch ausweiten. So hatte die Füssener Stadtverwaltung vorgeschlagen – nachdem das Thema bereits in der Sitzung Ende Juni für nicht unerheblichen Diskussionsbedarf gesorgt hatte – die Sperrung heuer bis zum 3. November zu verlängern. Angesichts der zahlreichen Besucher in der Innenstadt im Oktober sei es sinnvoll, den Autofahrern auch in diesem Monat noch das Durchfahren zu verbieten, heißt es in der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung. Im kommenden Jahr soll das Thema dann erneut im Verkehrsausschuss beraten und entschieden werden. „Die Sperrung generell sollte in den Verkehrsausschuss verwiesen werden, weil es letztlich dort auch um Alternativen geht, die schlussendlich auch mit der Polizei abgestimmt werden sollte.“ 

Keine Verlängerung

Eine knappe Mehrheit der Stadträte wollte da aber nicht mitgehen. Mit 12:10 Stimmen sprachen sich die Ratsmitglieder gegen eine Verlängerung der Durchfahrtsperre aus. „Für die Altstadtbewohner ist das das letzte Schlupfloch“, protestierte Zweiter Bürgermeister Niko Schulte (CSU) mit Verweis auf die regelmäßigen Verkehrsstauungen in der Tiroler Straße am Wochenende. „Wir tun denen kein Gefallen!“ 

Auch sein Fraktionskollege Heinz Hipp sprach sich gegen eine längere Sperrung der Straße aus. Allerdings mahnte er an: „Wir müssen das Thema Verkehr einmal grundsätzlich diskutieren!“ 

FW wollen Debatte 

Ähnlich bewertete Dr. Anni Derday, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler (FW), den Sachverhalt. Das Thema müsse im Rahmen eines Verkehrskonzepts diskutiert werden. Für dieses Jahr aber plädierte sie dafür, nochmals an der bisherigen Regelung festzuhalten.

mm

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