Teil der neuen Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke

Trinkbrunnen für Füssener Schulen

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Mit Trinkbrunnen an den Schulen wollen die Stadtwerke Füssen das Verständnis der Schulkinder für Trinkwasser verbessern.

Füssen – Die Kindergärten und Schulen in Füssen werden bald eigene Trinkbrunnen bekommen, erklärte Helmut Schauer, Leiter der Stadtwerke Füssen jetzt im Werkausschuss. Auf diese Weise soll Kindern die Ressource Trinkwasser näher gebracht werden.

Die Erfahrungswerte zeigen: Wird ein Thema entsprechend aufbereitet, wird es besser angenommen, erklärte Schauer. Und genau das soll die Aktion „Trinkbrunnen“, die im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke Füssen realisiert wird – alle mitnehmen. Auf diese Weise sollen Kinder nicht nur ein Bewusstsein für richtige Ernährung entwickeln, sondern auch lernen, die Ressource Wasser richtig zu nutzen. 

Die Folge: Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit werde gesteigert, während gleichzeitig der Konsum süßhaltiger Getränke zurückgeht. In diesem Jahr soll die Aktion beginnen. Den Anfang macht die Realschule. Danach soll jährlich ein Trinkbrunnen am Weltwassertag, dem 22. März, eingeweiht werden. „Wir hoffen, dass die Kinder davon Gebrauch machen“, so der Werksleiter. Allerdings sei er „ganz zuversichtlich.“ 

Denn bei der Gestaltung der Brunnen, möchten die Stadtwerke die Kinder mit ins Boot holen – so wie sie das bereits bei der Gestaltung des Stadtwerke-Logos gemacht haben. Auf diese Weise entsteht das Gefühl: „das ist von uns“, was automatisch die Akzeptanz erhöhe. Daneben bekommen die Kinder Becher mit dem Logo der Stadtwerke, die sie auch behalten dürfen. 

1000 Euro pro Brunnen 

Den finanziellen Aufwand für diese Aktion schätzt Schauer auf 1000 Euro pro Trinkbrunnen. In den Wirtschaftsplan 2019 haben die Stadtwerke dafür 3000 Euro eingestellt. „Ich denke, da kommen wir hin.“ Zumal die Montage und Rohrleitungen umsonst seien, fügte Jürgen Doser (FWF) hinzu, dessen Firma Max Doser-Haustechnik die Aktion als Partner unterstützt, wofür sich Schauer bedankte. Ganz angetan von dem Projekt zeigte sich Ilona Deckwerth (SPD).

Als Lehrerin an der Erich-Kästner-Schule, die bereits eine solch kleine Anlage hat, weiß sie: „Sie ist ganz hervorragend angekommen.“ Deshalb regte sie an, auch einen Trinkbrunnen am Füssener Sportplatz zu installieren. Nicht überstrapazieren Doch das sei nicht so einfach, wandte Doser ein. „In den Schulen ist das technisch machbar. Im Freien ist das viel problematischer.“ 

Deshalb sprach er sich dafür aus, die Trinkbrunnen erst einmal in den Schulen und Kindergärten zu installieren und die Situation dann neu zu bewerten. Das sah auch Schauer so. Er wolle erst einen Schritt nach dem anderen machen und das Projekt nicht überstrapazieren, erklärte er.

kk

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