Zusammen in die Zukunft

Städtefreundschaft: Bürgermeister empfängt 20 Japaner aus Numata

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Bürgermeister Paul Iacob (SPD) begrüßt zusammen mit Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen Land) und Wilhelm Schwecke, dem "Vater der Städtepartnerschaft mit Numata“ eine japanische Reisegruppe aus Numata im Hof des Benediktinerklosters St. Mang.
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Bürgermeister Paul Iacob (SPD) begrüßt zusammen mit Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen Land) und Wilhelm Schwecke, dem "Vater der Städtepartnerschaft mit Numata“ eine japanische Reisegruppe aus Numata im Hof des Benediktinerklosters St. Mang.
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Bürgermeister Paul Iacob (SPD) begrüßt zusammen mit Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen Land) und Wilhelm Schwecke, dem "Vater der Städtepartnerschaft mit Numata“ eine japanische Reisegruppe aus Numata im Hof des Benediktinerklosters St. Mang.
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Bürgermeister Paul Iacob (SPD) begrüßt zusammen mit Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen Land) und Wilhelm Schwecke, dem "Vater der Städtepartnerschaft mit Numata“ eine japanische Reisegruppe aus Numata im Hof des Benediktinerklosters St. Mang.
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Bürgermeister Paul Iacob (SPD) begrüßt zusammen mit Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen Land) und Wilhelm Schwecke, dem "Vater der Städtepartnerschaft mit Numata“ eine japanische Reisegruppe aus Numata im Hof des Benediktinerklosters St. Mang.

Füssen – „Konnichiwa“ (Guten Tag) und „Kanpai“ (Prost) waren am vorvergangenen Mittwochabend im Hof des ehemaligen Benediktinerklosters St. Mang zu hören, als Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine Reisegruppe aus Numata empfing. 

20 Bürger der japanischen Stadt, mit der Füssen seit 1995 eine Städtefreundschaft pflegt, legten auf ihrer Deutschlandreise einen Zwischenstopp in der Lechstadt ein, wo sie Geschenke mit Vertretern der Stadt austauschten und sich in Füssens Goldene Buch eintrugen.

„2020 besteht diese Partnerschaft seit 25 Jahren, obwohl die Entfernung sehr weit ist“, sagte Bürgermeister Iacob während seiner Ansprache im Kaisersaal. Freundschaften über Landesgrenzen hinweg zu pflegen, sei jedoch von großer Bedeutung – wofür Iacob Zwischenapplaus erhielt. „Es ist wichtig, nicht übereinander, sondern miteinander zu reden“, unterstrich er. Umso bedauerlicher sei es, dass in manchen Ländern Präsidenten an der Macht seien, die das etwas anders sehen. Denn: „Nur gemeinsam können wir in eine friedliche Zukunft gehen“, ist der Rathauschef überzeugt. 

Um die Städtefreundschaft zu stärken, hatte Iacob im Juni unter anderem mit Herbert Dopfer (Füssen-Land) und Wilhelm Schwecke, dem „Vater der Städtepartnerschaft mit Numata“, Japan besucht. Die Eindrücke, die er während dieser Reise gesammelt hatte, ließ er beim Empfang noch einmal Revue passieren, bevor er näher auf die Geschichte Füssens einging und dabei einen Bogen vom Lautenbau bis zu Schloss Neuschwanstein schlug, das die Gäste am nächsten Tag selbst noch besichtigen wollten. Das habe ein König erbaut, „auf den wir alle sehr stolz sind“, sagte der Bürgermeister. 

Für die musikalische Auflockerung des Empfangs sorgte der Musiker Nicolas Kyriakou. Auf einer Renaissance-Laute, einem Nachbau von Urs Langenbacher, trug er gekonnt sein selbst geschriebenes Stück „Danza via Claudia“ vor, bevor er etwas später auf der Gitarre die Prelude Nr. 1 von Villa-Lobos anstimmte. 

Gelebte Partnerschaft 

Kurz zuvor hatten die Gäste selbst die Gelegenheit zum Instrument zu greifen. Im Klosterhof hatte sie die Formation „Die Alpen-hörner“ musikalisch begrüßt. Anschließend machten die Musiker Platz, damit die Gäste selbst ihr Glück versuchen konnten – zur Freude ihrer Mitreisenden. Denn die meisten stellen fest: Dem Alphorn einen Ton zu entlocken, ist gar nicht so einfach. „Ich bin dankbar, dass die Städtepartnerschaft von Generation zu Generation mitgetragen wird“, sagte währenddessen Wilhelm Schwecke. „Die Städtepartnerschaft steht nicht nur auf dem Papier, sie wird auch gelebt.“ 

Insgesamt fünf Tage verbrachte die Reisegruppe in Deutschland. Nachdem sie am Frankfurter Flughafen angekommen war, besuchte sie die Mainmetropole, Heidelberg, Rothenburg ob der Tauber und Füssen. Danach stand noch Schloss Neuschwanstein, die Wieskirche und München auf dem Programm, bevor in Frankfurt das Flugzeug wieder Richtung Heimat abhob.

kk

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