Absolute Lebensgefahr

Stand-Up-Paddler bringen sich bei Füssen in Lebensgefahr

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Gerade noch rechtzeitig hat die Füssener Polizei zwei Stand-up-Paddler vom Lech geholt.

Füssen - Eine möglicherweise folgenschwere Fahrt von zwei Stand-up-Paddlern auf dem Lech hat die Polizei am Mittwochmorgen noch rechtzeitig beenden können.

Am Mittwochmorgen ging bei der PI Füssen laut Pressebericht des Kemptener Polizeipräsidiums eine Mitteilung über zwei Stand-Up-Paddler auf dem Lech zwischen der Theresienbrücke und der König-Ludwig-Brücke ein. Da aufgrund der aktuell starken Strömung und dem dortigen Wehr eine akute Lebensgefahr bestand, begaben sich mehrere Streifen zu der Örtlichkeit. 

Die zwei Wassersportler konnten anschließend an dem Wehr angetroffen werden und ans Ufer dirigiert werden. Sie gaben an, dass sie über einen Internetblog auf die Route aufmerksam wurden und über den Lech und den Forggensee bis nach Lechbruck paddeln wollten. 

Dass sich auf der Strecke mehrere Staustufen und Dämme befinden wurde in dem Blog nicht berichtet. Zudem besteht auf dem kurzen Fließstück zwischen Wehr und Forggensee ein absolutes Verbot für Wasserfahrzeuge. 

Die Polizei Füssen weist in diesen Zusammenhang auf die massive Lebensgefahr hin, die im Zusammenhang mit den Wehren und den Staustufen besteht. Man sollte sich nicht auf solche Routenführungen aus dem Internet blind verlassen, da dies unter Umständen mit dem Leben bezahlt werden muss.

kb

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