Standort Füssen sichern

Zu einer kommunalpolitischen Klausur trafen sich die SPD- MandatsträgerInnen und Bürgermeister aus Gemeinderats-, Stadtrats- und Kreistagsgremien des Ostallgäus und aus Kaufbeuren. Die SPD- Unterbezirksvorsitzende Ilona Deckwerth begrüßte die TeilnehmerInnen in Füssen zu Themen, wie dem Konjunkturförderprogramm oder den Kreiskliniken Ostallgäu/Kaufbeuren. Der Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert brachte Neuigkeiten und Tipps aus dem Landtag für die Kommunalpolitik vor Ort mit ins Allgäu.

Der Schwerpunkt von Dr. Paul Wengert lag auf dem Konjunkturpaket II. Das Ausmaß, in dem die bayerischen Kommunen im Rahmen dieses Programms Zuschüsse beantragt haben - Anträge mit einem Volumen von über 1 Milliarde Euro - zeigt den enormen Investitionsstau, in den die Kommunen durch die rücksichtslose Sparpolitik des Freistaats geraten sind. Dennoch wurden laut Wengert nur ein Drittel der Anträge in einem Volumen von einem Fünftel der beantragten Zuschüsse bewilligt. Qualitätvolle Versorgung Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren standen im Mittelpunkt des Nachmittags. Nach einer Einführung durch Hans Grapenthin referierte Wolfgang Hannig, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, die aktuelle Situation und sparte auch kritische Anmerkungen nicht aus. Da das Thema das ganze Ostallgäu und Kaufbeuren betrifft, war das Interesses groß und die Debatte lebhaft. Die kommunalen SPD-MandatsträgerInnen waren sich einig, dass die wohnortnahe und qualitätvolle Versorgung der Bürger gewährleistet werden muss. Hanni Semmlin-Leix forderte die Sicherung gerade auch des Standorts in Füssen. Die beiden SPD-Mitglieder im Verwaltungsrat des Klinikums, Wolfgang Hannig aus Marktoberdorf und Martina Wischhöfer aus Kaufbeuren versicherten den VertreterInnen des südlichen Ostallgäus, dass man hinter dem Standort Füssen stehe.

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