Starke Falcons verschenken Punkte

Eine weitere Niederlage haben die Falcons beim Heimspiel am vergangenen Freitag kassiert. Eine Niederlage, die nicht nur zu hoch ausfiel, sondern auch unverdient war. Bei einer besseren Ausbeute der zahlreichen Chancen wären Punkte drin gewesen und die Alligators aus Höchstadt hätten sich darüber nicht beklagen können.

Gleich zu Beginn des Spiels zeigten die Mannen von Trainer Harald Waibel, dass die Punkte heute in Pfronten bleiben sollten. Nach einigen Möglichkeiten und Strafzeiten der Gäste nutzte Stefan „Jimmy“ Knöpfler (Purves/Steiner) ein Powerplay zum verdienten 1:0 für die Hausherren. Nach und nach kamen jetzt die Mittelfranken ins Spiel und es dauerte nicht lange, bis der Ausgleich fiel. In der 8. Minute hieß der Torschütze Hlozek (Buchwieser) für den HEC. Das Spiel verlief danach ausgeglichen, erst als Pfronten in Unterzahl spielte, traf Hiendlmeyer (Dunlop) in der 15. Minute zum 1:2 aus Sicht des EVP. Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Falcons die überlegene Mannschaft. In der 23. Minute erzielte Thomas Böck (Neumann) den viel umjubelten 2:2-Ausgleich. Bis zur 30. Minute spielte nun der EVP eine Chance nach der anderen heraus, aber Zählbares konnten die Falcons nicht verbuchen. Allmählich befreiten sich die Alligators vom Druck der Pfrontener und kamen zu der einen oder anderen Torchance. In der 39. Minute kam wohl der „Genickbruch“ für die Falcons: Höchstadts Buchwieser fälschte einen Pass von Hlozek ab, der dann gemächlich aufs Pfrontener Gehäuse trudelte und irgendwie einen Weg an Vorderbrüggen vorbei ins Tor fand. Höchstadts Jubel war groß, die Gesichter bei Pfrontens Spielern und Fans lang. Pfrontens Goalie, der mehrere hochkarätige Chancen der Höchstadter zunichte gemacht hatte, hatte bei diesem Tor sehr unglücklich ausgesehen. So ging es beim Stande von 2:3 für Höchstadt und einem Schussverhältnis von 17:7 für Pfronten in die letzte Pause. Im letzten Drittel waren die Falcons bemüht, an ihre Leistung im vorigen Drittel anzuknüpfen, aber es gelang ihnen nicht. Der HEC war hingegen cleverer oder hatte einfach mehr Glück. In der 47. Minute erzielte Michalek den vierten Treffer für die Mittelfranken, drei Minuten später traf dann auch noch Buchwieser zum vorentscheidenden 2:5. Das Spiel war damit gelaufen, und in der 55. Minute erhöhte Schmidhuber sogar noch in Überzahl auf 2:6, was den Endstand bedeutete. Auch auswärts verloren Die Niederlage der Pfrontener hat einen faden Beigeschmack. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte durchaus auch ein Sieg für die Falcons heraus springen können. Das folgende Auswärtsspiel in Dorfen verlor der EVP dann mit 3:5. Stand es nach dem ersten Drittel noch 1:1, zogen die Eispiraten des ESC Dorfen im Mitteldrittel mit 4:1 davon. Gegen Ende des Spiels kamen die Falcons noch auf 4:3 heran, ehe Dorfen in der 59. Minute den 5:3 Endstand markierte. Am kommenden Samstag, 17.Januar, um 18 Uhr findet dann das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger EHC Bayreuth statt.

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