Ausflugsverkehr nimmt an Christi Himmelfahrt deutlich zu

Starker Ausflugsverkehr am Vatertag: Verstopfte Parkplätze in Hohenschwangau

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Symbolfoto: Am Vatertag verzeichnet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen deutlich stärkeren Ausflugsverkehr im Vergleich zum vergangenen Wochenende.

Ostallgäu/Füssen - Am gestrigen Vatertag nahm der Ausflugsverkehr im Vergleich zum vergangenen Wochenende noch einmal zu. Das berichtet die Polizei. Insbesondere an den See- und Wanderparkplätzen herrschte zeitweise eine angespannte Parksituation

So waren die Parkplätze an den besonders beliebten Ausflugsorten, insbesondere im Bereich des Weißen-, Hopfen-, Forggen- und Schwansee und im Bereich Hohenschwangau, bereits gegen Mittag fast vollständig belegt. Gleiches gilt für die Parkplätze an den Ausgangsorten von Bergwanderungen bzw. zu geöffneten Hütten.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei bei Ausflügen zu solchen touristischen Hotspots auch aus Rücksicht auf die Anwohner die Parkverbote einzuhalten und keinesfalls verbotswidrig in geschützten Gebieten zu parken. Hier drohen bei Verstößen gegen das Naturschutzrecht Verwarnungsgelder ab 40 Euro. Wildes Kampieren mit Zelt, Wohnwagen oder -mobil wird deutlich höher bestraft. Die Polizei rät deshalb, sich bereits vor Fahrtantritt über weniger stark frequentierte Parkplätze auf dem Weg zum geplanten Ausflugsziel zu erkundigen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 

Hohe Akzeptanz

Insgesamt verzeichnet die Polizei eine weiterhin hohe Akzeptanz der Maskentragepflicht. Die Abstandsregeln werden meist gut eingehalten. Verstöße nach den bestehenden Kontaktbeschränkungen stellten die Beamten nur vereinzelt fest. Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West fanden an Christi Himmelfahrt 962 Kontrollen statt. Hierbei kam es zur Ahndung von 17 Verstößen meist gegen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

Viel Verkehr

im Bereich des Polizeipräsidiums waren laut Polizei sehr viele Freizeitsportler und Radfahrer unterwegs. Auf den Straßen stellten die Beamten noch einmal mehr Motorradfahrer fest als bereits am zurückliegenden Wochenende. Zwischen 10.30 Uhr bis 19.45 Uhr ereigneten sich präsidiumsweit 33 Zweiradunfälle, davon 27 mit Fahrradfahrern und sechs mit Motorradfahrern. Zu lebensgefährlichen Verletzungen kam es demnach aber nicht

kb

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