Fußgänger und Radler werden umgeleitet

Böschung am Füssener Gipsbruchweiher rutscht ab

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Nach dem starken Regen vergangener Woche ist auf einer Länge von 30 Metern der Boden entlang der Altaseestraße auf Höhe des Gipsbruchweihers aufgebrochen.

Füssen – Die Alatseestraße ist auf Höhe des Gipsbruchweihers bis auf Weiteres gesperrt. Der Grund: Die Böschung entlang der Straße ist dort auf einer Länge von rund 30 Meter aufgerissen und um ca. 40 Zentimeter abgesunken.

Verantwortlich dafür dürfte nach Auskunft eines Geologen wohl der starke Regen von vergangener Woche sein, wie die Füssener Stadtverwaltung am Dienstag im Stadtrat bekannt gab. 

Nachdem Bürger am Donnerstag den Vorfall der Stadtverwaltung gemeldet hatten, sicherte der städtische Bauhof die Stelle ab und zog Experten zurate. Denn direkt am Rand der Straße durchzieht ein ca. 80 Zentimeter bis 1,5 Meter tiefer Riss den Boden. 

Verantwortlich dafür ist ein sogenannter Grundbruch. An dieser Stelle ist die Straße nur etwa drei Meter breit. Laut den Experten wird die Böschung weiter Richtung Weiher abrutschen. 

Damit „Sturmtief Sabine“ das am Montag nicht beschleunigte, ließ die Stadt auf Empfehlung der Geologen die Bäume entlang des Ufers noch am Samstag abholzen. Auf diese Weise sollte sich nicht nur der Druck auf das Ufer verringern, die Hebelwirkung umfallender Bäume hätte sonst die Böschung „total heruntergerissen“, erklärte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) am Dienstag den Stadträten. 

Straße bleibt gesperrt

Bis auf Weiteres bleibt die Straße an der Stelle gesperrt. Radler und Fußgänger werden über die Südseite des Mittersees umgeleitet. Autofahrer kommen dagegen nicht von Faulenbach Richtung Ober- und Mittersee. „Den Weg werden wir, wie es ausschaut, verlegen müssen“, meinte der Rathauschef. 

Da in diesem Bereich auch die Wasserleitungen für den Springbrunnen im Wiedemannweiher sowie für den Minneralbrunnen liegen, wurden diese stillgelegt. Sie können erst wieder in Betrieb gehen, wenn die Sache näher untersucht bzw. die Böschung wieder instandgesetzt wurde.

 „Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, was da passiert“, versprach Bürgermeister Paul Iacob den Stadträten. „Das wird gravierende Folgen haben.“ Die Arbeiten werden der Stadt Füssen nach ersten Schätzungen wohl einen sechsstelligen Betrag kosten.

kk

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