300 Jugendliche eröffnen in Füssen die Sternsingeraktion 2017 der Diözese

Hilfe für Kenia

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Über 300 Sternsinger ziehen durch die Füssener Innenstadt.

Füssen – Über 300 Sternsinger haben vergangene Woche die Sternsingeraktion 2017 der Diözese Augsburg in Füssen eröffnet.

Rund um „Heilige Drei Könige“ am Freitag, 6. Januar, werden Sternsingergruppen in fast 900 Pfarreien im Bistum unterwegs sein, den Segen Gottes in die Häuser bringen und um Spenden für notleidende Kinder bitten.

Angeführt von Peter Hartung, der mit seinem Bulldog ein riesiges Weihrauchfass zog, folgten ihm über 300 Sternsinger aus der Diozöse Augsburg über die Ritter- und Kemptenerstraße in die Pfarrkirche „Zu den Acht Seligkeiten“, was zahlreiche Zuschauer verfolgten. Ausgangspunkt des Zugs war die Kirche St. Mang, in der es Informationen zu den Hintergründe der diesjährigen Aktion, „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“, gab. 

Hier stellten die Organisatoren die Folgen des „Klimawandels“ vor. Beispielhaft dafür steht heuer die Region Turkana in Kenia im Fokus der Aktion: Lange Dürreperioden, der Mangel an Weideland und die langsame Austrocknung und Versalzung des Turkana-Sees führen die Menschen dort an den Rande ihrer Existenzgrundlage. 

Wie das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in den betroffenen Gebieten Hilfe leistet, zeigte Dr. Thilo Esser auf. Die Kenianerin Noemi Guggemoos erzählte davon, wie die Menschen in Kenia leben. „Die meisten Kinder dort haben keine Berufsausbildung. Sie wollen zur Schule gehen, haben dazu aber nicht die Möglichkeiten“, so Guggemoos. 

Dank von Schulte

Bei der Begrüßung der vielen „gekrönten Häupter“ in St. Mang hatte unter anderem Füssens Zweiter Bürgermeister Niko Schulte (CSU) von seiner zwölfjährigen „Karriere“ als Sternsinger erzählt – vom Sackträger zum Sternträger und letztendlich sogar als König: „Ich danke allen die hier mitmachen für ihren Mut und zolle euch höchsten Respekt“ sagte Schulte.

ed/kb

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