Königswinkel Open Airs 2018

Sting und Shaggy sorgen für Partystimmung am Forggensee

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Sting und Shaggy sorgen bei den "Königswinkel Open Airs für Partystimmung."
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Sting und Shaggy sorgen bei den "Königswinkel Open Airs für Partystimmung."

Füssen – Karibisches Lebensgefühl haben am Freitag die beiden Musiker Sting und Shaggy an den Forggensee gebracht. Die beiden so gegensätzlichen Weltstars gastierten bei den „Königswinkel Open Airs“ am Fuße von Schloss Neuschwanstein – und sorgten hier für Partylaune bei den rund 8000 Fans.

Sting und Shaggy: Der Rock-Pop-Musiker, 16-fache Grammypreisträger und selbst ernannte Feminist trifft auf einen der bekanntesten Reggae-Pop-Stars im Westen, einen Macho, der mit Liedern wie „Bombastic“ und „Hey Sexy Lady“ bekannt wurde. Wie passt das zusammen? Erstaunlich gut. Die Liebe zum Reggae verbindet beide. Sting, der schon in vergangenen Zeiten diesen Musikstil in seine Lieder einfließen ließ, traf sich mit Shaggy, um das Lied „Don´t Make Me Wait“ aufzunehmen. Daraus wurde schließlich ein ganzes Album: „44/876“, das nach den Telefonvorwahlen von Großbritannien und Jamaika benannte wurde. 

Rock-Pop-Klassiker und neue Hits 

Den groovigen Sound des Albums brachte Sting auch zum Konzert an den Forggensee mit. Rund zwei Stunden lang unterhielten der 66-Jährige und der 49-Jährige mit Liedern ihres neuen Albums, aber auch Hits aus „The Police“-Zeiten, Sting-Songs sowie Shaggy-Hits – und ließen dabei ein Lied auf das nächste folgen. 29 Songs sollten es am Ende werden. Dazu kamen ein paar Takte der Bob Marley-Wiederstands-Hymne „Get up Stand up“. 

Dabei brauchte Sting nicht lange, um das Publikum von seinen Stühlen zu reißen. Bereits die ersten Takte von „English Man in New York“ zu Beginn des Konzerts sangen die Fans unter Pfiffen und Geklatsche begeistert mit. Klassiker wie „Message In A Bottle“, „Every Breath You Take“ und „Roxanne“ folgten. Bei „Fields Of Gold“ und „Shape Of My Heart“ lagen sich die Fans in den Armen. Dabei kam Stings gefühlvolle, melodische und ausdrucksstarke Stimme besonders gut zum Ausdruck. 

Brummig streute Shaggy seinen markanten Sing-Sprech-Mix bei seinem Hit „Oh Carolina“ ein, den er mit Stings „We´ll Be Together“ wechseln ließ. Gleiches passierte bei Stings „So Lonely“ mit Shaggys „Strength Of A Woman“ und „Hey Sexy Lady“ sowie „Roxanne“ und „Bombastic“. Dass das funktionierte, lag an den gut abgestimmten Bands der beiden Künstler. Besonders taten sich dabei Shaggys Background-Sänger Monique Musique und Gene Noble hervor, die sich mit ihren Soloparts Extra-Appplaus und Jubel-Schreie verdienten. 

Und auch die Aufgaben der beiden Weltstars waren klar verteilt. Während Sting entspannt-souverän am Mikrofon stand, seinen Fender-Bass in den Händen und gekonnt seine Songs vortrug, sorgte Shaggy für die gute Stimmung. Er animierte das Publikum zum Mitsingen, ließ rhythmisch seine Hüften kreisen und sorgte mit aufgerissenen Augen und dem ein und anderen lustigen Kommentar für Lacher im Publikum. 

Sting als Sträfling 

Dass sich die Künstler auch untereinander gut verstehen und Spaß zusammen haben, wurde nicht nur in den gemeinsamen Liedern deutlich. So langen sich die beiden bei so manchem Song in den Armen, performten Rücken an Rücken und spielten bei „Crooked Tree“ eine Gerichtsverhandlung nach. Sting im schwarz-weiß-gestreiften T-Shirt stellte sich dem Richter Shaggy mit weißer-walle-Perücke. Seine ganze musikalische Klasse zeigte Sting noch einmal am Schluss. Bei „Fragile“, Shaggys Lieblingssong wie dieser erklärte, griff der Engländer zur Akkustikgitarre und ließ gefühlvoll und betörend das Konzert ausklingen. 

„Ein schöner Abend“, „das war wirklich richtig gut“ war anschließend aus dem Publikum zu hören – auch wenn sich der ein oder andere eingefleischte Sting-Fan wohl mit den ungewohnten Reggae-Tönen schwer getan haben dürfte.

Katharina Knoll

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