Ein "super Abschluss"

17 Wasserwachtler aus dem Allgäu bestehen Motorrettungsboot-Ausbildung

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Die angehenden Motorbootführer zeigen auf dem Wasser, was sie können.

Allgäu – Ihr Durchhaltevermögen und Fleiß haben sich ausgezahlt: 17 Wasserwachtler aus dem Ober- und Ostallgäu haben jetzt ihre Motorrettungsboot-Ausbildung am Forggen- und Hopfensee bestanden.

Dafür mussten sie nicht nur Grundlagen der Motorschifffahrt büffeln, sondern auch ihr Können auf dem Wasser unter Beweis stellen. Seit Anfang Februar bereiteten sich die angehenden Motorbootführer in den Wasserwachten im Ober- und Ostallgäu unter der Leitung von Wolfgang Pietzka auf dieses Wochenende vor. Ihr Ziel: Der Führerschein für das Motorrettungsboot. 

Dafür absolvierten die ehrenamtlich Engagierten zahlreiche Theorie-Stunden im Winter und Frühjahr im Lehrsaal in Kempten. Neben den Grundlagen der Motorschifffahrt legten die Ausbilder besonderen Wert auf wasserrettungsspezifische Themen und das Retten mit dem Motorboot. 

Seit Anfang Mai vertieften die Wasserwachtler dann das erlernte Wissen auf verschiedenen Gewässern im Allgäu und auf dem Bodensee. Zufrieden mit Ergebnis Am vorvergangenen Sonntag war es dann soweit: Die Prüfungen am Forggen- und Hopfensee standen an. 

Und am Ende konnte Stefan Bär, Bezirksausbilder für Motorboot der Wasserwacht Schwaben, 17 glücklichen Wasserwachtlern ihren druckfrischen Dienstbootführerschein überreichen. „Diese gute Ausbildung findet einen super Abschluss in der erfolgreichen Prüfung der motivierten und engagierten Teilnehmer. Ich bin mit dem Ergebnis des Allgäuer Kurses überaus zufrieden“, sagte Bär im Namen der Prüfungskommission. 

Bundesweite Einsätze

Wolfgang Pietzka, Kursleiter der Kreis-Wasserwachten Ober- und Ostallgäu, ergänzte: „Mit Fleiß, Ausdauer und Durchhaltevermögen, aber auch mit dem Einsatz von sehr viel Freizeit, durch die Teilnehmer und die Ausbilder konnte dieses Ziel erreicht werden. Ich wünsche den neuen Bootsführern viel Erfolg und immer die eine Handbreit Wasser unter dem Kiel bei der zukünftigen Arbeit an den Allgäuer Gewässern.“ 

Damit ist das Lernen für die frischgebackenen Bootsführer aber noch nicht vorbei. Nun gilt es das erworbene Wissen, die Fahrpraxis und die Rettungsmanöver an den jeweiligen Heimatgewässern zu vertiefen. Denn die neuen Motorbootführer werden sowohl im Wachdienst an den Seen als auch bei Einsätzen der Schnelleinsatzgruppen der Wasserwachten im gesamten Allgäu und bundesweit eingesetzt. 

red

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