Straßenbauamt kommt in die Gänge

Die ST2059 am Ortseingang Lechbruck. Bis hierhin soll die Straße saniert werden, in einem ersten Bauabschnitt heuer noch ab Bahnhofstraße. Los geht’s am 19. September. Foto: gau

Noch im Herbst will das staatliche Straßenbauamt in Kempten mit der Sanierung der Staatsstraße 2059, Flößer- und Füssener Straße in Lechbruck beginnen. Jetzt wurden die Arbeiten dafür vergeben, die rund 875.000 Euro betragen.

Am 19. September werden in Lechbruck die Bagger rollen. Dann beginnt der erste Abschnitt für die Bauarbeiten an der Füssener Straße im Bereich des Flößerdorfes. Wie schon mehrfach berichtet, stehen dem Straßenbauamt aktuell die Mittel zur Verfügung, um den letzten Abschnitt der ST2059 zwischen Bahnhofstraße und der Lechbrücke zu sanieren. Damit einhergehend will die Gemeinde den Bürgersteig sanieren und die Wasserversorgung sowie die Hausanschlüsse neu legen. Geschätzte Gesamtkosten dafür nach dem nun vorliegenden Angebot liegen bei 875.000 Euro. Wobei rund 615.000 Euro auf die Arbeiten an der Wasserleitung, den Hausanschlüssen sowie dem Regenwasserkanal und dem Gehweg entfallen, für den Straßenbau selbst 238.000 Euro und nochmals rund 21.000 Euro für die Stützmauer am Metzgerberg. Die beiden letzten Posten werden vom Straßenbauamt in Kempten bezahlt, die ersten beiden Rechnungen muss die Gemeinde Lechbruck begleichen. Wobei es hier durchaus zu Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Gemeinderates gekommen war (wie berichtet), ob überhaupt eine Gehwegsanierung notwendig sei. Dass alle Arbeiten nun gemeinsam ausgeschrieben wurden, sei mit dem Straßenbauamt so abgesprochen, es gebe einen Auftrag, ein Lastenheft, so Bürgermeister Helmut Angl. Mit dem Hochbauamt sei aber schriftlich fixiert, dass dieses die Arbeiten an der Straße bezahlen werde. Lediglich im Bereich der Gehwegkante kreuzen sich die Interessen, hier ist man auf eine fifty-fifty-Lösung für die beiden Bordsteine, Hoch- und Niederbord, gekommen. Verschiedene Angebote prüfen Insgesamt hatten neun Firmen die Ausschreibungsunterlagen angefordert, lediglich drei hatten ein Angebot abgegeben. Wobei sich das beste und das schlechteste um 15 Prozent beziehungsweise 120.000 Euro unterschieden. Für das Betonpflaster auf dem Gehweg sowie für die Wasserversorgung gibt es nochmals Unterangebote. Diese werde man zur gegebener Zeit in Augenschein nehmen, so Helmut Angl, und sie überprüfen. Dabei kämen neuere, bislang noch nicht überprüfte Verfahren zum Einsatz respektive entsprechende Materialien.

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