Landratsamt muss entscheiden

Schwangauer Bauausschuss lehnt Genehmigung für Werbetafeln ab

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Der Rewe-Markt an der B17. Hier wurden drei Werbetafeln errichtet, über die nun das Landratsamt entscheiden muss. Eine der Werbetafeln ist hinter bzw. neben dem Bus zu erkennen. Hier werden Plakate angeschlagen.

Schwangau – Eine nachträgliche Genehmigung für bereits errichtete Werbetafeln für den Rewe-Markt wird es nicht geben.

Das entschied jetzt der Bauausschuss des Gemeinderats. Somit muss nun das Landratsamt über die „Schwarzbauten“ vor dem Rewe-Markt entscheiden. Auch der zweite Bauantrag wurde abgewiesen. Hatte der Bauwerber wohl gehofft, mit vollendeten Tatsachen die Schwangauer Gemeinderäte überrumpeln zu können, musste sich die Firma Westfa-Werbung nun eines Besseren belehren lassen. 

Über die vergangenen Monate hinweg waren drei Werbetafeln auf dem Grundstück des Rewe-Marktes errichtet worden, ohne Genehmigung allerdings, wie es in der jüngsten Sitzung des Ausschusses hieß. 

Die brauche es aber zum Beispiel für Plakatwerbung, wie man sie an Straßen immer wieder sieht, oder eben für Werbetafeln, die an Hauswänden wie der des Supermarktes am Ortsausgang Schwangaus installiert sind. Insbesondere kollidieren die unbeleuchteten Werbeanlagen mit den Baugrenzen (außerhalb) bzw. mit dem Umstand, dass innerhalb privater Grünflächen ebenfalls keine Werbetafeln stehen dürfen. 

Auch die Höhe der Werbeträger passe nicht zum Bebauungsplan, der in diesem Bereich gilt. Darüber hinaus müsse auch die Beleuchtung der an der Hauswand angebrachten Tafel eine Genehmigung. All diese Punkte arbeiteten die Gemeinderäte auf und monierten das Vorgehen der Firma, die für die Tafeln an der König-Ludwigstraße bzw. an der Hauswand des Supermarktes verantwortlich sei. Deshalb versagten die Ausschussmitglieder im Bauausschuss dem Antrag ihre Zustimmung. Nun muss das Landratsamt als Baugenehmigungsbehörde über das weitere Vorgehen entscheiden. Im schlimmsten Fall für die Firma müssen die „Schwarzbauten“ wohl wieder entfernt werden.

gau

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