24 Stunde lang wandern

Umfassend informierten Bap Koller (rechts) und Stefan Fredlmeier über die Großveranstaltung „24 Stunden von Bayern“ im kommenden Jahr. Foto: ed

„Über 400 Teilnehmer werden dann 24 Stunden am Stück auf verschiedenen Tag- und Nachtrouten durchs Ostallgäu wandern“. Damit macht eine der bedeutendsten Wanderveranstaltung im südlichsten Bundesland, „24 Stunden von Bayern“, in der Region Halt. Dies verkündete Füssens Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier bei einer Informationsveranstaltung im Gasthof „Hechten“.

Die „Kultveranstaltung“, die sich als „Erlebnisevent“ ersten Ranges in der Wanderszene etabliert hat, findet am 22./23. Juni 2013 zum fünften Mal statt. Im letzten Jahr waren das Berchtesgadener Land, Chiemgau Tourismus und Inzelltouristik die Ausrichter. Bap Koller von „Bayern Tourismus“ informierte die Touristiker aus Füssen und Umgebung über dieses „Megaevent“. Mit dabei waren auch Vertreter der Bergwacht und des Alpenvereins, die bei der Realisierung des Projekts mit eingebunden werden. 444 Teilnehmer – auf diese Zahl ist die Einschreibung beschränkt, um die Qualität der Organisation und Betreuung garantieren zu können – wandern 24 Stunden am Stück auf Tag- und Nachtrouten und entdecken dabei die Region zum einen über die reinen Wanderstrecken, zum anderen über zahlreiche Erlebnisstationen. Besonders hier kann sich die Region nicht nur durch ihre Gastfreundschaft, sondern auch mit heimischer Kultur und gelebter Tradition präsentieren und profilieren. Füssen Tourismus und Marketing (FTM) plant, die Veranstaltung, sie wird voraussichtlich drei verschiedene Wanderstrecken beinhalten, zu einem Schau- fenster für das gesamte Allgäu werden zu lassen. „Daher soll sie in enger Kooperation mit der Allgäu GmbH, dem Landkreis Ostallgäu und den Nachbargemeinden konzipiert und organisiert werden“ betonte Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier. Eine besonders wichtige Aufgabe bestehe darin, die Routen so auszuwählen, dass die Attraktivität des Alpenraumes gut zur Geltung komme, gleichzeitig aber auch Teilnehmer ohne alpine Erfahrung nicht überfordert werden.

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