Wegen Bauarbeiten müssen die Pfrontener mit Behinderungen rechnen

Kreuzung wird gesperrt

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Die Nadelöhr-Kreuzung B309/B310 muss ab Ostern wegen Bauarbeiten gesperrt werden.

Pfronten – Schwere Zeiten stehen den Verkehrsteilnehmern in Pfronten bevor: Ab Ostern wird in Weißbach die sogenannte Nadelöhr-Kreuzung B309/B310 wegen Bauarbeiten gesperrt. Nach dem Abriss eines Hauses soll die Kreuzung für Verkehrsteilnehmer von allen Seiten besser einsehbar gestaltet werden.

Im Zuge der Ausbauarbeiten sollen auch Leerrohre für Telekommunikations- und sonstige Leitungen verlegt, Stützmauern erneuert und zurück gesetzt sowie Talmulden wie die in Nähe des „Hirsch Inn“ und Steigungen bis 70 Zentimeter Höhe egalisiert werden. 

Über eine Strecke von 800 Meter muss die Randeinfassung komplett erneuert werden, teilten die Verwaltung und das Staatliche Bauamt Kempten vergangene Woche im Gemeinderat mit. Für die Pfrontener Verkehrsteilnehmer heißt das: Vollsperrung vom 13. bis 27. April im Kreuzungsbereich bis hinauf nach Kreuzegg. „Anlieger kommen immer durch“, versicherte aber Thomas Schweiger vom Staatlichen Bauamt Kempten im Gemeinderat und betontet: „Die Geigerhalde bleibt frei.“ 

An Pfingsten sollten die größten Arbeiten aber beendet sein, so die Planung. Ab Juli wird schließlich die Straßendecke der B309 in Teilbereichen zwischen Nesselwang und Pfronten erneuert. Bis zum Herbst dieses Jahres wird es also immer wieder zu Behinderungen wegen Bauarbeiten in diesem Bereich kommen, eventuell auch noch einmal für zwei Tage wegen einer Vollsperrung Ende September. Das Staatliche Bauamt in Kempten plant laut Thomas Schweiger ab Ostern eine großräumige Umleitung und der Schwerverkehr ab 40 Tonnen wird ab Oy über die A7 in Richtung Füssen umdirigiert. 

14 anstrengende Wochen 

Über die Sperrungen und Behinderungen werden die Presse und das Rathaus zeitnah informieren, für Firmen und ihren Lieferverkehr kann einmal mehr eine „Hot-Mail“ eingerichtet werden. „14 Wochen wird es anstrengend, aber dann habt ihr die nächsten 20 bis 25 Jahre a Ruah!“ so Schweiger in Richtung der Gemeinderatsmitglieder und Bürger.

Johanna Lang

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