Team Lang fährt zur Curling-EM

Die Allgäuer Curler Daniel Neuner (v.l.), Andreas Lang, Markus Messenzehl und Daniel Herberg geben im BLZ alles. Zusammen mit Andreas Kempf (nicht im Bild) fahren sie zur EM. Foto: Knoll

Das Curling-Team Allgäu mit Skip Andreas Lang hat sich bei der nationalen Finalrunde im Bundesleistungszentrum (BLZ) Füssen für die kommende Europameisterschaft qualifiziert. Sie treten nun vom 8. bis 15. Dezember diesen Jahres im schwedischen Karlstad an.

In Füssen traten vier Teams jeweils zwei Mal gegeneinander an. Der Turniersieg der Allgäuer aus den Clubs Füssen und Oberstdorf, die sich in Topform auf den Eisbahnen präsentierten, stand bereits am Samstagabend vorzeitig fest. Andreas Lang reichten die bis dahin errungenen fünf Siege (fünf Punkte), weil sich die anderen drei Teams die Punkte gegenseitig weggenommen hatten, wenn auch „in meist sehr knapp ausgehenden Begegnungen“, so Bundestrainer Martin Beiser. Am Sonntag ging es daher nur noch um die Platzierungen zwei bis vier. Den Füssener und Oberstdorfer Curlern gelang im BLZ nach holprigem Auftakt am Freitag eine sagenhafte Siegesserie. Andreas Lang, Daniel Herberg, Markus Messenzehl, Daniel Neuner und der im Wechsel mit Neuner eingesetzte Routinier Andreas Kempf hatten dabei auch gegen den größten Konkurrenten gewonnen. Der Curling Club Hamburg hatte hier nicht nur gegen die taktisch überragend spielenden Allgäuer mit letztlich 3:4 das Nachsehen, sondern verlor völlig überraschend auch 7:11 gegen die Spielgemeinschaft von Skip Baumann. Die Curler aus den Clubs Schwenningen und Baden Hills waren nach Füssen als Außenseiter gekommen. Durch die beiden Niederlagen von Skip John Jahr aus Hamburg war Team Allgäu der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Das Team von Skip Lang konnte sich im sechsten Spiel eine 3:4-Niederlage gegen die Hanseaten leisten, die dadurch noch Zweiter wurden. „Wir freuen uns, dass wir jetzt für Deutschland bei der EM starten dürfen“, erklärte Andreas Kempf gegenüber dem KREISBOTE. Der 7. Platz in der A-Gruppe, in der zehn Teams spielen, würde bei der EM schon das Ticket für die WM 2013 bedeuten. „Unser Minimalziel“, so Trainer Beiser.

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