Kaufmannschaft Reutte: Senn bleibt Obmann

Überzeugungsarbeit leisten

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Das Foto zeigt die neue Obmannschaft der KFM Reutte mit Christian Senn (v.l.), Wolfgang Wohlgenannt, Martina Gundolf, Alexander Trs und Michael Schretter.

Reutte – Nur kleine Veränderungen brachten die Neuwahlen bei der Kaufmannschaft Reutte (KFM).

Christian Senn bleibt ein weiteres Jahr Obmann, Michael Schretter sein Stellvertreter. Als weiterer Stellvertreter fungiert Simon Schweiger der Hansjörg Schimpfössl auf diesem Posten ablöst. Martina Gundolf wurde zur Schriftführerin gewählt. 

Dazu kommen noch Wolfgang Wohlgenannt als ihr Stellvertreter sowie Alexander Trs, der weiterhin das Amt des Kassiers inne hat (Stellvertreter ist Ronald Häsele). Der Kaufmannschaft Reutte sind über 130 Mitglieder angeschlossen, deren Interessen von der KFM vertreten werden. In seinem Rückblick erwähnte Senn unter anderem die erfolgreichen Aktionen zu Ostern sowie anlässlich des Muttertags.

Auch die Schaufensterdekorationen anlässlich der traditionellen Ritterspiele wurde von den Mitgliedern der KFM unterstützt. Die Geselligkeit kam mit einem Ausflug zur Geierwally-Bühne und dem Törggelen im „Grünen Haus“ ebenfalls nicht zu kurz. 

Ausführlich ging der Obmann auf die Weihnachtsaktion 2016 ein, die so erfolgreich war wie nie zuvor. Er wertete dies als Anerkennung seitens der Bevölkerung, die auch mit dieser Aktion immer wieder zum Einkauf in der Marktgemeinde animiert. „Das hat offensichtlich geklappt“, freute sich Senn. 

Das angestrebte Projekt „Reutte online – Regionalität im Netz“ als Geschäftschance erfreut sich nach seinen Worten zunehmendem Interesse. „Hier muss aber noch einige Überzeugungsarbeit geleistet werden“, stellte Senn fest und man werde in den nächsten Wochen daran arbeiten um einen Testlauf Ende April zu starten mit dem Ziel, dieses im Spätsommer endgültig zu erreichen. 

Kleine Betriebe stärken

Bisher haben sich 35 Mitglieder bereit erklärt mitzumachen. Einstimmig wurde in diesem Zusammenhang beschlossen, sämtliche Interessenten aus der Naturparkregion aufzunehmen. „Wir öffnen uns diesen Kreis auch, um kleinere Betriebe zu stärken“, erklärte Senn. Abgeklopft werden muss auch die Möglichkeit der Leader-Förderung, die nach vorsichtigen Schätzungen 50 Prozent von dem vorläufig errechneten Kosten von 160.000 Euro betragen könnte. 

Lob vom Bürgermeister

„Die weitere Öffnung für Mitglieder aus der Naturparkregion finde ich sehr positiv“, sagte Bürgermeister Luis Oberer. Weiter mahnte er den Schulterschluss zwischen Kaufmannschaft, Marktgemeinde Tourismusverband an, um die Standortentwicklung zu stärken. Außerdem empfahl er über eine engere Anbindung per Shuttle-Bus von Ehrenberg nach Reutte nachzudenken. 

„Dort sind jährlich rund 350.000 Besucher und davon sollte auch Reutte partizipieren“, sagte Oberer und fügte hinzu: „Ich bin Reutte-Fan und nicht nur, weil ich Bürgermeister bin, sondern weil ich unsere Marktgemeinde wirtschaftlich voranbringen will.“

ed

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