40 Helfer des BRK halten seit Mai das Corona-Testzentrum in Schwangau am Laufen

Testzentrum Schwangau: Dank an ehrenamtliche BRK-Helfer

Mitarbeiter Corona-Testzentrum Schwangau
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Sylvia Einsle, Tourismusdirektorin der Gemeinde Schwangau (3. v. r.) und Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, Ehrenpräsidentin des BRK (7. v.r.), bedanken sich bei Koordinator Werner Ehrmanntraut (6. von rechts) und dem gesamten Rot-Kreuz-Team für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Testzentrum Schwangau.

Schwangau- Besuch von Tourismuschefin Sylvia Einsle und BRK-Ehrenpräsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis erhielten jetzt die Helfer im Testzentrum.

In der Corona-Krise gibt es eine glasklare Rangfolge. An erster Stelle steht die Impfung, an zweiter Stelle das Testen. Damit die Bürger sowie Reisende zumindest kurzzeitige Sicherheit haben, nicht infiziert zu sein, hilft ein rund 40-köpfiges Team aus Ehrenamtlichen im Corona-Testzentrum in Schwangau. „Ich bin sehr dankbar, dass das Rote Kreuz Ostallgäu als zuverlässiger Partner seit Mai die Teststelle betreibt“, sagte Sylvia Einsle, Tourismusdirektorin der Gemeinde Schwangau, bei einem Besuch der Einrichtung. Für eine der größten Tourismusregionen im Allgäu sei das Testangebot sehr wichtig.

BRK-Ehrenpräsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis schloss sich bei dem Vor-Ort-Termin dem Dank an die Ehrenamtlichen an. Sie betonte, dass das Rote Kreuz über gut ausgebildete ehrenamtlichen Profis verfüge. Diese seien in der Pandemie ebenso wie bei anderen Katastrophen da, wenn man sie brauche. Genauso, wie sich BRK-Mitglieder freiwillig bei der Wasserwacht, der Bergwacht oder in der Bereitschaft betätigen, gelte dies für die Menschen, die im Testzentrum mitarbeiten. „Ich möchte einfach mithelfen, damit wir aus dieser Misere herauskommen“, begründet eine der Ehrenamtlichen ihren Einsatz.

Arbeit gibt es im Testzentrum derzeit tatsächlich genug. Seit der Einführung der Testpflicht am Arbeitsplatz oder dem vermehrten Einsatz von 2Gplus ist zu Stoßzeiten auch die Schlange am Testzentrum wieder länger geworden. Nahmen die Ehrenamtlichen noch im Spätsommer pro Tag um die 80 Abstriche, so ist die Zahl inzwischen wieder auf etwa 250 angewachsen. „Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ist die Nachfrage wieder deutlich gestiegen”, berichtet Werner Ehrmanntraut. Er ist verantwortlicher Koordinator des Rotkreuz-Testzentrums in Schwangau.

Viel Arbeit

An die Spitzenwerte während der dritten Coronawelle, als pro Tag um die 600 zu testende kamen, reichen die Werte zwar noch nicht heran. Und dennoch bildeten sich zuletzt immer mal wieder Schlangen vor dem Testzentrum. Das heißt auch: Viel zu tun, für all diejenigen, die bei der Abstrichentnahme und allen weiteren Aufgaben im Testzentrum helfen. Über so viel Engagement freut sich Ehrmanntraut: „Einige Ehrenamtliche wollen sich ganz gezielt dieser Aufgabe widmen”, berichtet er. Ein Teil der Helfer leistet den Dienst komplett ehrenamtlich, andere erhalten eine geringe Aufwandsentschädigung.

Unter den Kunden des Testzentrums seien mittlerweile auch rund ein Drittel Geimpfte. Sie erhoffen sich durch das negative Testergebnis mehr Sicherheit für sich und vor allem ihr Umfeld. Helfen muss im Testzentrum mitunter auch ein kleiner Teddybär, nämlich immer dann, wenn kleinere Kinder getestet werden. „Manche Menschen, besonders Kinder, haben Angst vor dem Abstrich”, der in aller Regel durch das Einführen eines Wattetupfers in die Nase vorgenommen wird, weiß Ehrmanntraut. Kindern zeige er dann am Beispiel des Teddys, was gleich auf sie warte. Einfühlungsvermögen sei bei der Aufgaben also auf jeden Fall gefragt, berichtet Ehrmanntraut.

Keine Schmerzen

Schmerzen verursache der Test nicht, erklärt er – eher ein unangenehmes Gefühl. Angst vor einem Besuch im Testzentrum brauche niemand haben, insbesondere nicht, wenn der Teddy bei der Behandlung hilft. Wer wie oft ins Testzentrum kommt und ob es regelrechte Stammkunden gibt, weiß der BRKler derweil gar nicht. Keinerlei Daten werden gespeichert, bestätigt er.

Eine Online-Anmeldung zum kostenlosen Schnelltest in Schwangau, Gipsmühlweg 5, ist möglich unter www.brk-ostallgaeu.de. Die Öffnungszeiten sind montags bis sonntags von 9 bis 13 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr. Ein PCR-Test für symptomlose Selbstzahler ist ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.

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