Verstöße gegen das Naturschutzgesetz

Teurer Muttertagsausflug: Polizei entdeckt viele Wildparker

Autos parken abseits der Parkplätze im Landschaftsschutzgebiet
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Das schöne Wetter an Muttertag nutzten viele für einen Ausflug ins südliche Ostallgäu. Einige stellten dabei ihre Fahrzeuge aber nicht auf ausgewiesenen Parkplätzen. So registrierte die Polizei Füssen weit über 30 Verstöße gegen das Naturschutzgesetz.

Südliches Ostallgäu - Das schöne Wetter am Muttertag haben viele für einen Ausflug ins südliche Ostallgäu genutzt. Vor Ort stellten viele ihre Autos jedoch in Landschaftsschutzgebieten ab. So hat die Polizei nach eigenen Angaben weit über 30 Verstöße gegen das Naturschutzgesetz geahndet.

Im Laufe des Sonntages mussten die Beamten der Polizeiinspektion Füssen zahlreiche Falschparker beanstanden, die ihre Fahrzeuge außerhalb der regulären Parkflächen in Landschaftschutzgebieten abgestellt hatten. Vor allem im Bereich des Hopfensees in Füssen und des Hergatsrieder Sees in Halblech stellten die Beamten eine Vielzahl von Verstößen fest. Auch im Schwangauer Ortsteil Mühlberg entdeckten die Polizisten parkende Fahrzeug im Landschaftsschutzgebiet. Anhand der Kennzeichen gehen die Beamten davon aus, dass die meisten der beanstandeten Verkehrsteilnehmer das schöne Wetter für einen Muttertagsausflug genutzt hatten. Die Fahrzeugführer müssen nun mit Bußgeldern rechnen.

Mit empfindlichen Bußgeldern müssen auch drei junge Männer rechnen, die ihr Fahrzeug und Zelt am Ostufer des Forggensees abgestellt hatten. Die Polizei Füssen ging einem entsprechenden Hinweis nach und traf die drei jungen Männer tatsächlich vor Ort an. Am Ufer befanden sich ein Campingzelt sowie ein Geländewagen. Nach eigenen Angaben campierten die drei in der Nacht von Samstag auf Sonntag in dem Zelt am Ufer. Sie verstießen damit gegen das Bayerische Naturschutzgesetz sowie die derzeit geltende Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Die drei Männer erwartet jeweils eine Anzeige beim Landratsamt Ostallgäu.

Polizei überprüft per Fahrradstreife Berghütten

Darüber hinaus überprüfte die Polizeistation Pfronten mit einer Fahrradstreife am Sonntagnachmittag mehrere Berghütten im Bereich Pfronten. Die offenen Berghütten boten erlaubterweise Speisen und Getränke zum Mitnehmen an. Bei eine Hütte waren jedoch Bänke und Tische für Gäste bereitgestellt. Dies ist jedoch nach den Bestimmungen der gültigen Infektionsschutz-Verordnung nicht zulässig. Die Bänke und Tische mussten abgesperrt werden. Die Polizisten teilten den Verstoß dem Landratsamt Ostallgäu mit.

Bei den anderen überprüften Berghütten gab es laut Polizei keine Beanstandungen. Die Hygienevorschriften und Abstandregeln wurden eingehalten.

kb

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