Seeg feiert seine Goldmedaille

Lob und Dank

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Stellvertretend für alle Seeger Bürger stehen alle Vereins- und Verbandsverteter Seegs auf der Bühne und freuen sich über die Siegerurkunde und -plakette.

Seeg – Großer Bahnhof in Seeg: Zur Abschlussfeier des Bezirksentscheides Schwaben „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ kamen Vertreter der sieben Mitkonkurrenten: Wertach, Waltenhausen, Heimpersdorf und Attenhofen, die die Bronzemedaille des Wettbewerbs bekamen.

Silber erkämpften sich die Gemeinden Wolferstedt, Sielenbach und Niederdorf und Gold ging an das Honigdorf Seeg (der Kreisbote berichtete). 

Nach den Grußworten von Regierungschef Karl Michael Scheufele und der stellvertetenden Bezirkstagspräsidentin Ursula Lax (CSU), versprach Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) den Seegern: „Wenn's Euch hilft, werde ich bei den Terminen im Landeswettbewerb wieder dabei sein! Viel Glück!“ 

Welche Kriterien beim Wettbewerb bewertet wurden, erläuterte Maria Theresia Fugger von Glött vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Augsburg, die auch Kommissionsmitglied der Jury war. Wettbewerbsjury-Vorsitzender Dr. Wolfgang Besener, ebenfalls vom AELF in Augsburg, stellte die Wettbewerbsgemeinden mit Fotos und jeweils einem Satz aus der Jury-Entscheidung vor. „Eigentlich sind alle teilnehmenden Gemeinden Sieger“, tröstete er Silber- und Bronze-Gewinner. 

Auch stellte der „Kieler“ fest, dass es als „Preuße“ manchmal nicht ganz einfach sei, alle Dialekte in den Gemeinden zu verstehen. 

Gute Infrastruktur 

Ein Wettbewerbskriterium sei die Heimatverbundenheit gewesen, die sich unter anderem in der Förderung der Jugend zeige, die es gelte „dahoim“ zu halten und ins Dorfgeschehen mit einzubinden. Das sei in Seeg vorbildlich gelungen. Er sinnierte: „Wann bin ich dahoim?“ Die eine oder andere humorvolle Antwort darauf gab ihm anschließend Bundesminister a.D. Dr. Theo Waigel (CSU), der das Schlusswort hielt. 

Ein ausschlaggebender Punkt von vielen, warum Seeg Gold geholt hat, sei die öffentliche Verkehrs-Anbindung, die mit dem Moorbahnhof in Seeg beispielhaft gelungen sei. Dass der Moorbahnhof und viele andere Projekte – wie das Dorfprojekt „Honig“ mit seiner Erlebnisimkerei unter Einbeziehung der Bienen und ihres Honigs – im Seeger Alltag überhaupt möglich geworden sind, sei den „an einem Strang ziehenden Bürgern und einem Bürgermeister zu verdanken, die gemeinsam über Jahre das Dorf in die Zukunft ausgerichtet“ hätten. 

Festlich untermalt wurde die Feier vom Chor der Grundschule Seeg, der Harmoniemusik Seeg und dem Seeger Trachtenverein „D'Lobachtaler“. Wer von den Gästen Lust hatte, nahm im Anschluss an die Feier an einer Führung in der Kirche St. Ulrich, der Erlebnisimkerei oder durchs Sieger-Dorf teil.

Johanna Lang

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