Urkunde für Hunderettung

PETA zeichnet Polizei aus

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Mit dieser Urkunde zeichnet PETA die Füssener Polizei aus.

Füssen/Stuttgart – Die Tierrechtsorganisation PETA hat die Polizei Füssen mit der „Helden für Tiere“-Urkunde ausgezeichnet. Diese hatte kürzlich, wie im Kreisbote berichtet, einen Hund aus einem Auto befreit, der dort zwei Stunden lang bei 30 Grad eingesperrt gewesen sein soll, während sein Herrchen baden ging.

„Wir freuen uns sehr über den tierfreundlichen Einsatz der Beamten der Polizeiinspektion Füssen“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Durch ihr Engagement konnte der Hund aus der gefährlichen Situation befreit und somit wahrscheinlich sein Leben gerettet werden.“

Ein aufmerksamer Passant hatte schließlich die Behörde alarmiert. Als die Beamten eintrafen, hechelte der Hund bereits stark und lag im Fußraum des Pkws. Da der Halter nicht aufzufinden war, schlugen die Polizisten die Seitenscheibe ein, befreiten den Hund und zogen einen Tierarzt hinzu.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Tierheim wurde der Hund wieder an seinen Halter übergeben. Für ihren tierfreundlichen Einsatz zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA nun die Polizeiinspektion Füssen mit einer „Helden für Tiere“-Urkunde aus.

PETA warnt Tierhalter eindringlich, ihre vierbeinigen Freunde bei sommerlichen Temperaturen nicht im Auto zurück zu lassen, da sich das Innere des Fahrzeugs in nur wenigen Minuten auf bis zu 70 Grad Celsius aufheizen kann. Auch ein Schattenparkplatz oder leicht geöffnete Fenster sind kein ausreichender Schutz. Schlimmstenfalls droht dem Vierbeiner ein qualvoller Tod durch Überhitzen.

kb/mm

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