Bewährtes Trio hat den Saal im Griff

Nockerbergstimmung in Pfronten

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Haben gemeinsam viel Spaß beim Starkbierabend in Pfronten: Bürgermeisterin Michaela Waldmann, Fastenprediger Andi Fichtl, Waltraud Mair, Wolfgang Goldstein alias Don Carmello Corleone und der Pfrontener CSU-Vorsitzender Dr. Alois Kling.

Pfronten – Zum traditionellen Starkbierfest lud die Pfrontener CSU jetzt ins Pfarrheim ein. Dabei strapazierten die mit viel Beifall bedachten Hauptakteure Don Carmello Corleone, Waltraud Mair und Pater Andrew die Lachmuskeln der Anwesenden.

Am Beginn des nach Meinung vieler Besucher kurzweiligen Abends im Pfarrheim stand der Starkbieranstich. Pfrontens CSU-Ortsvorsitzender Dr. Alois Kling bat die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU), diesen vorzunehmen. Mit Unterstützung durch Hermann Widenmayer von der Engelbrauerei Rettenberg meisterte die Landrätin diese Herausforderung mit Bravour. 

Groß war die Spannung, was der hochrangige Vertreter des Vatikans, Don Carmello Corleone alias Wolfgang Goldstein, an Botschaften für die 13-Dörfer-Gemeinde mitbringt. Die Ortsverbindungsstraße Weißbach-Röfleuten wurde in seinen Ausführungen angesichts ihres jämmerlichen baulichen Zustands zur „strada del diavolo“. Hinsichtlich der potentiellen Lawine am Aggenstein-Lift schlug er der Tegelberg-Betriebsgesellschaft vor, diese zu „übersommern“, damit man am Anfang des nächsten Winters den Lift gleich wieder sperren könne. 

Großen Applaus erhielt auch die bekannte Mundartdichterin Waltraud Mair aus Bidingen. Sie berichtete über die außergewöhnlichen Erlebnisse bei einem Faschingsumzug. In ihrer auch vom Fernsehen her bekannten Rolle als „Meichelböck´s Zenta“ schilderte sie darüber hinaus ihre zweifelhaften Erfahrungen mit einer Drei-Tage-Kurzkur für Senioren. 

Den Münchner Nockerberg nach Pfronten brachte einmal mehr Fastenprediger Pater Andrew, den seit langen Jahren Andi Fichtel verkörpert. In Sachen Volksbegehren empfahl er, mit allen Bienen so gut umzugehen wie mit „flotten Bienen“. Für die Ortsteile schlug er – nachdem in der Gemeindesprache beispielsweise beim Tourismus das Englische immer mehr Einzug hält – dazu die passenden Namen vor: Von White River (Weißbach) über Dartmoor (Ried) bis Stony Creek Shadow (Steinach) war da unter dem Gelächter der Zuhörer die Rede. 

Zur Melodie „Du schaffst das schon“ zeigte sich Pater Andrew beim Singteil davon überzeugt, dass Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann die in der Kommune anstehenden Herausforderungen meistern wird. Zum Abschluss forderten die begeisterten Zuhörer im Pfarrheim noch das schon traditionelle „Gschöner Lied“ als Zugabe.

kb

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