Wagner-Oper eröffnet im Herbst 2020 die neuen Reihe "Musikfestspiele Königswinkel"

Wagner-Oper "Tristan und Isolde" kommt ins Festspielhaus Füssen

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Als „Brangäne“ (Vertraute der Isolde) wird Hermine May, die diese Rolle bereits in Wels spielte, auch in Füssen präsent sein: „Ich freue mich bereits auf das Engagement in Füssen.“

Füssen – Wagner-Liebhaber können sich freuen: im Herbst 2020 kommt im Rahmen der „Musikfestspiele Königswinkel“ sozusagen als Auftakt der neu gegründeten „Königswinkel Kultur gGmbh“ die Oper „Tristan und Isolde“ zur Aufführung im Ludwigs Festspielhaus. 

Für die beiden Termine am 30. September und 3. Oktober 2020 konnte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) als Schirmherr gewonnen werden.

Eine Kooperation mit dem weltbekannten „Richard Wagner Festival Wels“ (Oberösterreich) macht es möglich, das große Werk mit einer Topbesetzung zur Aufführung in Füssen zu bringen. Unter der musikalischen Leitung von Lothar Zagrosek steht das Orchester der Filharmonie Brünn auf der Bühne. Ein weiterer Höhepunkt soll das Festkonzert des international gefragten Orchesters unter Leitung seines Chefdirigenten Dennis Russel-Davis mit Werken von Wagner, Rachmaninov und Antonin Dvorak am 2. Oktober 2020 sein. 

Im Rahmen einer Pressekonferenz berichtete Geschäftsführerin Birgit Karle jetzt über die zufrieden stellende Auslastung des Hauses und betonte zugleich, mit dem weiteren Standbein Oper neue kulturelle Möglichkeiten zu öffnen. „Aber wo würde es wohl besser passen, wenn nicht vor dieser Kulisse“ sagte sie. 

Direktor Benjamin Sahler ist sich sicher, dass diese Entscheidung das Veranstaltungs-Haus nochmal weit über die Region hinaus pushen wird. „Diese neue Herausforderung, Hochkultur in unserem Festspielhaus anzusiedeln, wird besonders Wagner-Fans mobilisieren.“ 

"Experiment klappt" 

Dieser Ansicht ist auch Florian Zwipf-Zaharia als Geschäftsführer der neu gegründeten „Königswinkel Kultur“ gGmbH: „Mit ‚Tristan und Isolde’ in seiner ursprünglich historischen Form, die es so nicht mehr gibt, bin ich der Überzeugung dass dieses Experiment klappt.“ Und er führt weiter aus: „Die Zusammenarbeit mit dem international viel beachteten ‚Richard-Wagner-Festival-Wels’ – die letzte Welser Aufführung wird komplett mit Bühnenbildern und hochkarätiger Besetzung ins Haus geholt – bietet ein besonderes Programm für feinsinnige Musikfreunde aus der ganzen Welt – und das an einem der schönsten Orte der bayerischen Kulturlandschaft.“ 

Da die gegründete gemeinnützige Gesellschaft mit öffentlichen Fördermitteln rechnen kann – diese haben die Stadt Füssen, der Landkreis Ostallgäu sowie der Freistaat Bayern in Aussicht gestellt –, sei man zuversichtlich, die Finanzierung des Projekts auf sichere Beinen stellen zu können. 

Kein Aufgeben 

Auf uneingeschränkte Unterstützung durch den Besitzer des Füssener Festspielhauses, Manfred Rietzler, können die Protagonisten auf jeden Fall rechnen, hieß es bei der Vorstellung des Projekts. „Wir haben noch lange nicht aufgegeben, unser Team schiebt so richtig an und bringt das Haus voran. Wir halten uns alle Optionen offen und mit Kombinationen wie vorgestellt bekommen wir das hin“, äußerte sich Geschäftsführer Zwipf-Zaharia überzeugt.

ed

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