Erster Flößermarkt in Lechbruck

Markt kommt gut an

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Auch vom Regen lassen sich Interessierte nicht vom Besuch des Flößermarkts am Rathaus in Lechbruck abschrecken.

Lechbruck – Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Diesen Spruch hatten am Wochenende auch die zahlreichen Besucher des ersten Lechbrucker Flößermarktes beherzigt. Trotz Regenschirm ließen sie sich am Sonntag die Stimmung auf dem Marktareal rund ums Rathaus nicht verderben.

Der Markt mit Kunst- und anderem Handwerk, Gaumenkitzlern, einigen Tieren und noch vielem mehr hat im August mittlerweile Tradition in Lechbruck. So war es für viele zunächst ein Schock, als heuer bekannt wurde, dass der Via Claudia Markt einmalig nicht stattfinden sollte. 

Ein Ersatz in Form des Flößermarktes war dann auch schnell gefunden. Dieser sollte etwas kleiner werden und sich rund ums Rathaus anstatt auf der Halbinsel am Bootshafen ansiedeln. Ganz bewusst sollte er nicht nur kleiner gehalten, sondern auch anders benannt werden, um dem Via-Claudia-Markt keine Konkurrenz zu machen. 

Dass aber ein Markt, wo Strickereien, Feinkostprodukte, Seifen und Cremes neben kreativer und selbstgemachter Kinderbekleidung, ausgefallenen Schmuckstücken für Dirndl und Disko oder Schreibgeräten aus heimischen Hölzern angeboten werden, in Lechbruck funktioniert, das konnte man nun sehen. 

Ein buntes Angebot 

An gut vier Dutzend Ständen boten Händler ihre Waren an. Darunter befanden sich lokale Schmankerl oder auch Exotisches, Selbstgestricktes und aufwendig Geschmiedetes ebenso wie feine Kleinigkeiten und attraktive Geschenke. War diesmal der Samstag der überwiegend schönere Tag, so zog es die Besucher, Einheimische wie Urlaubsgäste, trotzdem an beiden Markttagen in Scharen ans Rathaus. 

Erlös geht an Vereine 

Dort schmeckten neben dem plätschernden Bach, wo die Musik im Pavillon aufspielte und die Crêpes serviert wurden, die Aus’zogenen ebenso gut, wie Bratwürste oder Kaffee und selbstgebackene Kuchen. Deren Verkauf kam im Übrigen den Lechbrucker Vereinen zugute, wie man lesen konnte. Dass die eine oder andere Regendusche über den Markt hinweg zog, hielt niemanden vom Bummel ab und am Horizont wurde es immer wieder heller. „Des hört gleich auf“, meinte deshalb Bürgermeister Helmut Angl. So konnten die Regenschirme wieder weggesteckt und weiter gefeiert, gespeist und gebummelt werden, am Samstag sogar bis weit in die laue Nacht hinein.

Im kommenden Jahr wird dann voraussichtlich wieder am Bootshafen gefeiert. Aber auch so konnte sich das neugestaltete Rathausumfeld als wunderbares Veranstaltungsareal präsentieren.

Oliver Sommer

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