36 Wagen und Fußgruppen begeistern die Zuschauer in Rieden

Raben und Glücksbärchen

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Die Riedenr Musikkapelle, als Clowns verkleidet, führt am Samstagnachmittag den traditionellen Gaudiwurm durch die Straßen Riedens an.

Rieden a. F. – Die Trachtler von „Burg Hopfen“ flogen als Raben über die Zuschauer, Faschingsnarren aus Seeg präsentierten Schnupftabak-Schnupfer und Glücksbärchen, die Schneidbacher Cowboys führten mit ihrer Maskerade in den Wilden Westen und die Garden aus Hopferau, Rieden und Schwangau bereicherten den Gaudiwurm durch Rieden.

Insgesamt 36 Wagen und Fußgruppen, angeführt von der einheimischen Musikkapelle in Clownkostümen, hatten sich angemeldet, um vor rund 2000 Gästen am Straßenrand zu brillieren. Dass diese Mammutveranstaltung nicht ganz leicht organisieren ist und viel Arbeit sowohl im Vorfeld als auch am Veranstaltungstag erfordert, das bestätigten die beiden Verantwortlichen, Stephan Haf und Harald Sorgenfrei. „Wir sind sehr zufrieden und der Ablauf verlief ohne Probleme“, so Haf.

600 Teilnehmer 

Jede Menge Erfindergeist zeigten nicht nur die Protagonisten auf den Wagen, sondern auch die 17 Fußgruppen mit zum Teil lustigen Namen: So waren unter anderem die „Tanzdrachen aus Roßhaupten“ als Hippies, die „Faschingsgruzga“ und die „Weilerweiber“, beide aus Hopferau, als Medusa und Pylonen unterwegs, die Riedener Schützen kamen aus dem Land der Pharaonen, eine Gruppe vom Riedener „Schleichbach“ und die „Riadar Kegelflegel“ zu sehen.

Nach eineinhalb Stunden, in denen sich die rund 600 beteiligten Maschgerer zur Schau gestellt hatten, trafen sich alle zusammen mit den Zuschauern auf dem Riedener Dorfplatz, wo der Faschingssamstag bei Kaffee mit Kuchen, Sekt, Bier, Wein sowie „Weißwurscht“ und Leberkässemmel schließlich seinen lustigen Ausklang fand.

ed

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