Über 900 Einsatzstunden

Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr in Weißensee hatte das Innenministerium Alois und Wilhelm Guggemos (von links) ausgezeichnet, Kommandant Bernhard Schneider und der Vorstand des Feuerwehrvereins, Wilhelm Brenner überreichten die Auszeichnung. Foto: gau

„Das ist ja unglaublich. Ihr seid ja noch weniger zu Hause als ich“, kommentierte Füssens 2. Bürgermeisterin Ursula Lax den Jahresrückblick der Weißenseer Feuerwehr. Neben einer gestiegenen Anzahl an zum Teil ernsten Einsätzen sind die Floriansjünger auch konstant unterwegs. Vor allem sind die Aktiven aber in der Ausbildung und in der Öffentlichkeitsarbeit präsent.

Auf über 900 Einsatzstunden haben es die 53 Aktiven der Weißenseer Feuerwehr im vergangenen Jahr gebracht, allein 471 Stunden bei 21 Lösch- und Hilfsseinsätzen, fast nochmal soviel für Übungen und Ausbildung sowie Sicherheitsdienste. In seinem Bericht ließ Kommandant Bernhard Schneider das abgelaufene Jahr Revue passieren, vor allem große Einsätze nahmen die Wehr in Anspruch. Sirene nur tagsüber Dabei ging Schneider auch auf die Alarmierung der Feuerwehr ein, war sie doch im vergangenen Jahr oft auch nachts gerufen worden. Dabei hatte es wegen der nächtlichen Sirenenalarmierung Beschwerden gegeben. Man könne nicht für jeden Aktiven einen Taschenmelder beschaffen, erklärte Schneider. Weshalb man nun über die integrierte Leitstelle in Kempten zwischen 18 und 6 Uhr in der Frühe nur über Funkwecker alarmieren lasse, tagsüber wie gehabt auch mit der Sirene. Glänzen konnte die Wehr aber auch mit ihrem Tag der offenen Tür, den man erstmals in Roßmoos veranstaltet hatte und den die Weißenseer sehr gut angenommen hatten. Neben dem Lob der 2. Bürgermeisterin äußerten sich auch Weißenseer Vereine sowie Kreisbrandinspektor Peter Einsiedler positiv über das Geleistete. So hob Ursula Lax vor allem auch den Zusammenhalt der Vereine und das gegenseitige Aushelfen (Sicherheitswachen bei Festen, Musik fürs Floriansfest) hervor. Von Seiten der Musik kam ein großes Danke, hatte man doch im vergangenen Jahr das Bezirksmusikfest ausgerichtet und mit Hilfe der Feuerwehr gut über die Bühne gebracht. Man habe 1000 Euro im Namen aller Vereine für das Kinderhospiz in Bad Grönenbach gespendet, so Christian Schneider von der Musikkapelle. Auch in diesem Jahr wird es viel zu tun geben, jetzt schon wurden Festtermine wie das Maibaumaufstellen, aber auch ein Bischofsbesuch genannt, bei denen die Feuerwehr gefragt ist.

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