Bürgermeister Iacob eröffnet die 25. Sporttage

Der Startschuss ist gefallen

+
Das Team Bauschutt (weiße Trikots) lauert beim Fieseln auf gute Torchancen.

Füssen – Fieseln, Curling, Fußball und viele Disziplinen mehr: die 25. Sporttage in Füssen zählen im Jubiläumsjahr einmal mehr über 500 junge und jung gebliebene Teilnehmer, die diese Woche im fairen Wettkampf fleißig Punkte fürs Siegertreppchen am kommenden Samstag, 11. Juli, sammeln.

In der Disziplin Laufen sind die Neunjährigen Alexander und David, der das erste Mal dabei ist, aus dem Team „Kaktus“ bereits Spitze, so die Einzelkämpferin Irene Oster als Coach der Nachwuchsmannschaft. „Schwimmen und Klettern müssen wir jetzt noch fleißig üben“, erklärt sie den Buben. 

Im Sportdress und einer Tüte Eis in der Hand verfolgen die beiden Talente die offizielle Eröffnung der Stadtolympiade, zu der traditionell in den Füssener Klosterhof eingeladen wird. Bürgermeister Paul Iacob (SPD) begrüßte die Teams aus Füssen, Buching und Schwangau. „DJ Blöscher“ – Marcus Bleicher – legte dazu die passende Partymusik auf. 

Die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine (IFS), Karin Ketterl, freute sich mit dem Organisationsteam darüber, auch den zum 25. Mal startenden Athleten Manfred Schweinberg inmitten in den vollbesetzten Bankreihen begrüßen zu können. Wie jedes Jahr gab es im Rahmenprogramm eine Show der Tanzschule Zaharia. Diese erlebte allerdings nur ein einziger Füssener Stadtrat mit: Michael Jakob (CSU). 

Ausruhen vor dem Start 

Der städtische Sportbeauftragten Markus Gmeiner – assistiert von Manuel Günes vom fürs Fußballturnier zuständigen FC Füssen – versorgte die Teamkapitäne mit den notwendigen Infos. Nicht von allen Mannschaften befolgt wurde allerdings zuvor der Aufruf der Veranstalter, einen gemeinsamen Zug von der Morisse zum Klosterhof zu bilden. Während zum Beispiel die „Lady Kracher“ mit den Offiziellen durch die Ritterstraße zur Lechhalde marschierten, hatten sich viele Männermannschaften bereits ihren Platz im barocken Ambiente gesichert. 

Sich noch mal richtig ausruhen vor dem Start – sicherlich nicht die schlechteste Taktik. Ein ganz junges Team fieberte währenddessen als „Geheimfavorit“ seinem Einsatz besonders entgegen: „Mean Machine“ (Kampfmaschine) ist im Teilnehmerfeld zum ersten Mal dabei. Wie Spielführer Maksim Zybarew auf Nachfrage des Kreisboten erklärte, sei sein Team „hoch motiviert“. Die kämpferisch eingestellten „Maschinen“ wollen den Älteren nicht nur Paroli bieten – „wir wollen selbst aufs Siegertreppchen“, so der Teamchef. 

Kein klarer Favorit 

Dass die Topmannschaften wie zum Beispiel „Carnaby“, „Armin`s Sporthäusle“ oder das schon legendäre Team „Bauschutt“ sich nicht vor solchen ehrgeizigen Youngsters fürchten, ist auf der anderen Seite auch klar. „Uns geht es darum, gemeinsam viel Spaß zu haben. Aber wir nehmen natürlich auch jede Herausforderung an“, betont Sebastian Wörle aus dem Kreis von „Carnaby“ Bei den Damenteams fehlt die Mannschaft „Red Hot Chillis“, der Vorjahressieger. Deshalb werden „Boom Boom Pow“, die „Lady Kracher“ und „Mis Amigas“ wahrscheinlich um Gold kämpfen. Auf Nachfrage unserer Zeitung mochte sich freilich keines der gut etablierten und fitten Damen-Teams in der Favoritenrolle sehen. 

Möglicherweise kommt es im Verlauf der Spiele hier zu einer großen Überraschung. Denn auch im Kreis der Sportlerinnen sind neue Gesichter aufgetaucht. Mannschaften konnten sich verstärken. Folglich ist mit Steigerung des Leistungsvermögens in den nächsten Tagen durchaus zu rechnen. Mit Janine Frenzel aus Schwangau sind sich viele Teilnehmer einig, dass es eine „richtig gute Idee ist, die Players Night am Samstag erstmals in zentraler Lage an der Morisse zu veranstalten.“

cf

Meistgelesen

Eiskalt durch den Dreck
Eiskalt durch den Dreck
"Wichtiger als der Karneval"
"Wichtiger als der Karneval"
Der Kanzler bei Plansee
Der Kanzler bei Plansee
Derblecken auf hohem Niveau
Derblecken auf hohem Niveau

Kommentare