Blick zurück und Glückwünsche für die Zukunft

Feierliche Übergabe: Pächterwechsel beim Haus Hopfensee

Maximilian Eichstetter und Uli Pickl
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Bürgermeister Maximilian Eichstetter (links) verabschiedet den bisherige Pächter Uli Pickl eine Torte.

Füssen - Nach 25 Jahren ist Schluss: Uli Pickl hört als Pächter des Haus Hopfensee auf und übergibt die Einrichtung an seinen Nachfolger Guido Lindner. Coronabedingt fand jetzt die Übergabe nur im kleinen Kreis statt. 

Denkt man an das Haus Hopfensee, denkt man an Uli Pickl. Seit 1996 führte er das Haus Hopfensee (der Kreisbote berichtete). Nun übergibt er die Leitung an den neuen Pächter Guido Lindner. „Vielen Dank für die 25 Jahre, in der Sie das Haus Hopfensee so wunderbar geleitet haben“, sagte Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) an Pickl gewandt bei der Übergabe des Hauses an den neuen Pächter Guido Lindner, die kürzlich coronabedingt nur in kleinem Kreis stattfand.

Neben Pickl, Lindner und Eichstetter waren bei der Übergabe auch der zweite Bürgermeister Christian Schneider (Füssen-Land) und Kämmerer Marcus Eckert anwesend.

Bürgermeister Maximilian Eichstetter (v.l.), Uli Pickl (langjähriger Pächter des Haus Hopfensee), Guido Lindner (neuer Pächter des Haus Hopfensee) und der Zweite Bürgermeister Christian Schneider bei der feierlichen Übergabe des Haus Hopfensee.

Als Abschiedsgeschenk überreichte der Rathauschef Blumen, einen Gutschein für eine Museumsführung sowie eine Torte mit der Aufschrift „Lieber Uli, danke für 25 Jahre“. Da die Torte so groß war, dass Pickl es nicht schaffte, diese mit seinen Lieben aufzuessen, entschied er sich, diese im Gasthaus zum Schwanen, den seit kurzem sein Sohn Florian führt, zu verkaufen und den Erlös von 150 Euro dem Kinderhospiz Bad Grönenbach zu spenden. Weitere 150 Euro legte er privat drauf. Auch nutzte er das Haus Hopfensee all die Jahre, um soziale Aktionen zu organisieren.

Bei der Verabschiedung blickten die Anwesenden auf die 25 Jahre zurück, die Pickl das Haus Hopfensee leitete – stets mit Unterstützung seiner Frau Heidi, seines Sohnes Florian, seiner Tochter Teresa und dem stets engagierten Personal. „Ich blicke auf die Zeit mit Ehrfurcht, Dankbarkeit und Freude zurück“, sagte Pickl.

„Das Haus Hopfens war mein Wohnzimmer. Als ich aus der Betriebswohnung ausgezogen bin, war das furchtbar für mich“, erinnert sich der 70-Jährige. Er bedankte sich bei der Stadt Füssen für eine durchgehend tolle und faire Zusammenarbeit. „Ich hatte immer einen Ansprechpartner bei der Stadt.“

Ebenso bedankte er sich bei den Bürgern und Vereinen von Hopfen am See. Neun freut sich Pickl darauf, mehr Zeit für seine Leidenschaften und Hobbys zu haben, etwa, ab und an längere Zeit in seinem Ferienhaus auf La Palma verbringen zu können. Auch freut er sich darauf, nun mehr Zeit für Theater zu haben, wobei er sowohl als Autor, als auch als Schauspieler und Regisseur tätig ist. Zudem will er seine jahrzehntelange Erfahrung als Gastronom Kollegen weitergeben.

Dem neuen Pächter, Guido Lindner, wünschte Eichstetter bei der Übergabe einen guten Start. Und Lindner ist zuversichtlich, dass der Start gut sein wird. „Uli hat mich wirklich sehr gut eingearbeitet, das war eine super Unterstützung. Und das Verhältnis zur Stadt ist wunderbar.“ Lindner hat sieben Mitarbeiter.

Info: Pickl hat kürzlich ein Buch über sein bewegtes Leben herausgegeben. „Erschreckend gut“ ist 2020 im Selbstverlag erschienen und kostet 14,90 €.

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