Für mehr Sicherheit

Fun-Sport-Geräte im Straßenverkehr: Polizei und Jufo stellen Info-Flyer für Jugendliche vor

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Jufo-Leiter Stefan Splitgerber (Mitte) präsentiert den Flyer mit Empfehlungen für Verkehrsteilnehmer auf Fun-Sport-Geräten. Mit dabei sind Bürgermeister Maximilian Eichstetter (v.r.), Polizeichef Edmund Martin, AOK-Bereichsleiter Robert Markthaler und Timo König, der im Füssener Jugendtreff ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableistet.

Füssen – Wer ein Fun-Sport-Gerät nutzt, muss wissen: Was ist verboten, was erlaubt? Auskunft darüber gibt jetzt ein Flyer, den das Füssener Jugendtreffteam initiiert hat. Zielgruppe sind Jugendliche, aber das Thema geht auch die Eltern an, wie Polizeichef Edmund Martin betonte.

Darüber, was erlaubt und was verboten ist, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten, sollen keine Fragen offen bleiben. Denn der von Stefan Splitgerber geleitete Jugendtreff (Jufo) hat in Zusammenarbeit mit der Polizei und mit Unterstützung der AOK Gesundheitskasse einen Flyer entwickelt, der genaue Auskunft darüber gibt, worauf bei Aktivitäten mit Fun-Sport-Geräten zu achten ist. 

Im Pressegespräch, das Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) leitete, machte Polizeichef Edmund Martin deutlich: „Mit den Informationen wollen wir Jugendliche und ihre Eltern erreichen.“ Es sei „ganz wichtig“, hier die Erwachsenen in die Pflicht zu nehmen. Martins pädagogischer Ratschlag: Kinder und Jugendliche nicht zu gängeln, „wie es früher üblich war“, sondern das Gespräch mit ihnen zu suchen und Vorbild durch das eigene Verhalten zu sein. 

Gegenseitige Rücksichtnahme

Mit Beispielen aus dem Skate- und Funpark im Weidach illustrierte Jufo-Leiter Splitgerber, auf dessen Initiative der Flyer in einer Erstauflage von 7500 Exemplaren entwickelt und gestartet wurde, wie vorbildliches Verhalten aussehen kann. Als Sponsor unterstützt die AOK die Aktion. Bereichsleiter Robert Markthaler aus der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu vertrat die Gesundheitskasse im Kleinen Sitzungssaal. 

Die Teilnahme am Straßenverkehr mache eine ständige gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich, „um möglichst viel Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen“, heißt es im Flyer. Diese Kernaussage ergänzen zahlreiche „Empfehlungen“ für Leute, die mit Fun-Sport-Geräten mobil sein wollen. Beim sich Fortbewegen sei auf „angemessene Geschwindigkeit“ zu achten. Dadurch bleibe man als Verkehrsteilnehmer achtsam, wenn Situationen auftreten, in denen sie bremsen müssen. In der Gesprächsrunde betonten die Anwesenden ausdrücklich: Generell sei das Tragen eines „entsprechenden Helmes“ zu empfehlen.

cf

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