63-Jähriger aus Pfronten verschüttet

Lawine tötet Skifahrer

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Bei der großangelegten Rettungsaktion waren auch Hubschrauber  - hier der Kemptener Rettungshubschraubr Christoph 17 - im Einsatz.

Pfronten - Ein 63 Jahre alter Skifahrer aus Pfronten ist am Dienstagabend am Breitenberg von einer Lawine erfasst worden und ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 18.15 Uhr auf der Nordseite des Berges im sogenannte Daufa.

Bei der Route des Mannes handelt es sich um eine bekannte Tourenabfahrt vom Berg. Dabei löste der Skifahrer ein Schneebrett aus und wurde selbst verschüttet. Dies wurde laut Polizei von einem Zeugen im Tal mit einem Fernglas zufällig beobachtet, der sofort die Bergwacht alarmierte.

Die Rettungskräfte vor Ort konnten den Verschütteten mittels Lawinensuchhund und Verschüttettensuchgerät auch lokalisieren und aus dem Lawinenkegel befreit. Reanimationsmaßnahmen vor Ort blieben allerdings ohne Erfolg.

Großaufgebot im Einsatz

Im Einsatz waren rund 50 Bergwachtkräfte aus der Region Allgäu mit sieben Lawinensuchhunden, acht Beamte der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West sowie acht Beamte der PI Füssen und PST Pfronten. Des Weiteren waren ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang übernahmen Alpinbeamte der PI Füssen noch vor Ort.

kb/mm

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