Füssener Stadtwerke schaffen zwei Pedelecs für ihre Mitarbeiter an

Moderne Mobilität

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Von Albert Müller (2. v.r.) beraten, griff das Stadtwerke-Team von Werksleiter Helmut Schauer (rechts) bei diesen beiden Pedelecs zu. Von der Lechhalde fahren Mitarbeiter wie Michael Weber (v.l.) und Dennis Müller künftig elektrisch unterstützt nach Füssen-West zum Neubau für die technische Abteilung.

Füssen – Auf umweltfreundliche Mobilität setzen neuerdings die Stadtwerke Füssen: Auf zwei neuen Pedelec fahren die Mitarbeiter künftig vom Gewerbepark in Füssen-West zum Rathaus in der Innenstadt und zurück.

Mobil im Berufsalltag bleiben, schnell sein und nicht zuletzt umweltbewusst vorgehen – das alles macht künftig der Griff zum Lenker eines nagelneuen Zweirads des Typs Pedelec möglich. Dabei handelt es sich keineswegs um ein E-Bike. Denn Pedelec und E-Bike unterscheiden sich, wie Albert Müller vom Füssener Fachgeschäft Zacherl & Müller auf Nachfrage des Kreisbote erläuterte, deutlich: Ein Pedelec – englisch: Pedal Electric Cycle – ist die spezielle Ausführung eines Fahrrads, bei dem der Fahrer dann vom Elektroantrieb unterstützt wird, wenn er tritt.

In Deutschland ist ein Pedelec einem Fahrrad rechtlich gleichgestellt, wenn es maximal mit einem 250 Watt starken Motor ausgestattet ist und die Motorunterstützung für den Fahrer lediglich eine Geschwindigkeit von maximal 25 km/h zulässt.

Wie Müller weiter erklärte, bestehe in diesem Fall „keine Kennzeichen-, Haftpflichtversicherungs-, Führerschein- und Helmpflicht“.

Das Team ist sich einig

 Und so holten jetzt Werksleiter Helmut Schauer mit Wassermeister Michael Weber und dem Kollegen Dennis Müller die beiden neuen Räder in dem Geschäft in der Kemptener Straße ab. Gleichzeitig wurde aus dem umfassenden Angebot der persönlich passende Helm gekauft.

Künftig wird man die Mitarbeiter der Stadtwerke Füssen also auf der Strecke zwischen Rathaus und Füssen-West sehen, wo sie im dienstlichen Auftrag unterwegs sind, um die Werkstatt im Neubau aufzusuchen.

Nach Ansicht von Helmut Schauer und seiner Mannschaft des städtischen Eigenbetriebs eignen sich die elektrisch unterstützten Zweiräder sehr gut als Dienstfahrzeug. Zumal sich das Team, das unter Schauers Leitung die Wasserversorgung sicherstellt, schon länger in einem Punkt einig war: Auf einen neuen Geschäftswagen, der eher ein Statussymbol wäre, kann durchaus verzichtet werden.

Günstige Alternative

 Das Zweirad, das im Vergleich zum E-Bike „bis zu 25 und keine 45 km/h schnell ist, halten wir für unsere speziellen Bedürfnisse nach eingehender Prüfung am besten geeignet“, erklärte Werkleiter Schauer. Diese Lösung, umweltfreundliche Mobilität zu gewährleisten, komme dem gesamten Team zugute, das insgesamt 15 Beschäftigte zählt – und ist kostengünstig. Schauer sprach in diesem Zusammenhang von 6000 Euro. „Damit ist alles bezahlt.“

Man habe auch an die Mitarbeiterinnen gedacht. „Wir haben nicht zwei identische Pedelec gekauft. Ein Typ ist etwas kleiner“, erklärte Schauer beim Abholen der Räder, denn die früheren „Drahtesel“ sind längst ausgestorben. Die Alltagstauglichkeit überzeugt demnach bisher: „Unterlagen im Ordner und Werkzeug sind in der Satteltasche immer gut untergebracht“, so Werkleiter Helmut Schauer.

Chris Friedrich

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