Heuer nur ein Kranzrind in Nesselwang

Zügig hinunter ins Nesselwanger Tal

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Einmal mehr ein buntes Spektakel für Einheimische und Touristen ist der traditionelle Almabtrieb in Nesselwang.
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Einmal mehr ein buntes Spektakel für Einheimische und Touristen ist der traditionelle Almabtrieb in Nesselwang.
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Einmal mehr ein buntes Spektakel für Einheimische und Touristen ist der traditionelle Almabtrieb in Nesselwang.
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Einmal mehr ein buntes Spektakel für Einheimische und Touristen ist der traditionelle Almabtrieb in Nesselwang.

Nesselwang - Gegen 10 Uhr am Montagvormittag war es soweit: Schon von Weitem ertönte die Glocke des diesjährigen Nesselwanger Kranzrindes, geführt vom Almhirten Meinrad. Prachtvoll geschmückt marschierten beide im Blitzlichtgewitter Richtung Talstation. Da es heuer auf der oberen Alpe aber einen Unfall gegeben hatte, blieb das zweite Kranzrind aus.

Kurz darauf wurde es dann richtig laut. Etwa 100 Rinder, die den Sommer auf der oberen und der unteren Alp bzw. auf den Bergwiesen der Alpspitze und der Edelspitze verbracht hatten, kamen im zügigen Tempo von der Mittelstation Richtung Tal. Sichtlich aufgeregt galoppierte das Jungvieh über die Wiese zur Mittelstation. Dort wurde erst einmal verschnauft. 

Doch lange dauerte die Rast nicht - dann ging es gleich weiter zur eigentlichen „Viehscheid“ zum "Haus der Vereine". Etwa 20 Bauern aus Nesselwang und Umkreis warteten dort bereits auf ihre Tiere. Auch die Organisatoren waren mit dem gesamten Ablauf recht zufrieden. „Es ist maßgebend, dass am Vortag das Wetter gut und trocken ist damit die Schellen gewechselt werden können. Das hat gut geklappt, darüber sind wir sehr froh. Wichtig ist auch auch, dass beim Almabtrieb alles gut gegangen ist und alle Rinder unversehrt ins Tal gekommen sind“, erklärt Pirmin Joas, Chef der Touristinformation.

Unter den Gästen war auch prominenter Besuch. Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) und Bürgermeister  Franz Erhard ließen sich das Spektakel nicht entgehen. „Die Viehscheid ist für Nesselwang ein seit Jahren wichtiges Elementar für die Vereine, die Bauern und das Brauchtum. Das Herbstfest ist für den Alpsommer immer wieder ein sehr schöner Abschluss, der jedes Jahr an Wertigkeit dazugewinnt“, erklärte Erhard.

Auf dem Herbstfest wurden später im Festzelt weitere prominente Gäste erwartet. Der Bundestagsabgeordnete Stefan Stracke (CSU) wie auch die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (CSU) hatten sich angekündigt. Ein traditionelles Highlight das bei vielen Besuchern jedes Jahr aufs Neue einen festen Platz im Terminkalender findet.

Bereits am vergangenen Samstagabend hatte das  Nesselwanger "Viehscheid-Wochenende" begonnen. Die Gruppe  „Die Schwindligen 15“ eröffneten im Festzelt an der Talstation der Alpspitzbahn stimmungsvoll das diesjährige „Herbstfest“. Am Sonntag-Abend dann der große Festzug der Vereine durchs Dorf mit anschließendem Programm und am Montag dann der Höhepunkt: Der Almabtrieb und die Viehscheid.

ce

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