Verbrecherjagd mit KönigsCard

Nicola Förg (Mitte) las aus ihrem Krimi, den Robert Frei von der KönigsCard GmbH und gemeinsam mit der Kuratorin des Museums, Dr. Luitgard Löw bei der Pressekonferenz im Museum vorstellte. Foto: Sommer

39 Orte und knapp 350 Betriebe beteiligen sich an der KönigsCard, jener All-Inclusive Card für den Urlauber im Ostallgäu, dem Außerfern und teilen des Ammergaus. Um die Karte noch bekannter zu machen, hat KönigsCard Betriebs GmbH eine Online-Kampagne in Zusammenarbeit mit der Krimiautorin Nicola Förg gestartet. In sieben Kapiteln jagt man durch das Land der Königscard und versucht das Verschwinden des Dr. König aufzuklären.

„Wie noch besser in die Köpfe der (potentiellen) Gäste kommen?“, diese Frage habe man sich bei der KönigsCard Betriebs GmbH gestellt, so Robert Frei, Gesellschafter der GmbH. Und sei auf eine Identifikationsfigur gestossen, quasi eine Sympathieträgerin die mit der Gästekarte gleichgesetzt werde, so Frei zu den Überlegungen der Betriebsgesellschaft. Da traf es sich, dass Frei die in Prem lebende und arbeitende Nicola Förg zu einem Cappuccino traf. Drei Tassen später sei man handelseinig gewesen, die Schriftstellerin, die inzwischen an ihrem 13. Krimi arbeitet, wird einen episodischen Krimi und Reiseführer schreiben. Darin geht es um den verschwundenen Feriengast Dr. Kaiser, für den die Entführer nicht einmal 100.000 Euro Lösegeld verlangen. Das, vor allem dessen Familie ruft die in Füssen beheimatete Kriminalerin Sissy König auf den Plan. Die sucht in, eben sieben Kapiteln, die noch bis Dezember zweiwöchentlich im Internet unter www.koenigscard.com veröffentlicht werden, Dr. Kaiser und jagt die Entführer durch das Land der KönigsCard. Am Ende eines jeden Kapitels gilt es, eine Frage zu beantworten, die erste galt dem Spitznamen der Polizistin König. Wer sie richtig beantwortet, nimmt man Gewinnspiel teil, am Ende ist eine Woche Wellness-Urlaub zu gewinnen. Doch zuvor geht es zusammen mit Sissy König auf eine virtuelle Schnitzeljagd, so Nicola Förg durch das Allgäu, die Naturparkregion Reutte /Lechtal und den Ammergau. Für die Schriftstellerin war es eine Herzensangelegenheit, wie Förg zugibt. Denn mit ihrem Ponyhof in Prem profitiere auch sie von der KönigsCard und kenne das Leid beziehungsweise die Freude der Gäste. Die seien einerseits unzufrieden, für die geführten Pferdetrails zahlen zu müssen oder, als KönigsCard-Inhaber eben nicht. Als gebürtige Allgäuerin würden ohnehin zwei Herzen in ihrer Brust schlagen und mit ihrem Standort in Prem lebte sie in beiden Welten, dem Allgäu wie Oberbayern. Es solle dem Leser Spaß machen, in den drei Ferienregionen zu ermitteln, so Robert Frei, dabei die Ecke noch besser kennenzulernen und auch noch dafür, in Form von Preisen, belohnt zu werden. Für die Vorstellung des Krimis, dessen erstes Kapitel Förg vor einigen Journalisten las, hatten sich die Verantwortlichen das vor fast genau einem Jahr eröffnete Museum der Bayerischen Könige, ausgesucht. Das ist mittlerweile eines von 25 Museen, die sich an der KönigsCard beteiligten. Weitere Informationen zum Krimi, vor allem aber den Krimi selbst, finden sich im Internet auf der Seite www.koenigscard.com.

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