Tatverdächtige sitzen in Haft

Kontrolle bei Füssen: Fünf Rumänen unter Mordverdacht gefasst

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Die Bundespolzei lieferte die unter Mordverdacht stehenden Rumänen am Montag in Gefängnisse ein.

Füssen – Am frühen Sonntagmorgen hat die Bundespolizei in der Kontrollstelle auf der A7 bei Füssen fünf Männer verhaftet. Die Rumänen stehen unter dem dringenden Tatverdacht in Frankreich einen Mord begangen zu haben.

Kemptener Bundespolizisten kontrollierten eigenen Angaben zufolge am Grenztunnel Füssen die Insassen eines Fahrzeugs mit französischer Zulassung. Die Männer gaben an, in Italien im Urlaub gewesen und nun auf der Rückreise nach Frankreich zu sein. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die fünf Rumänen im Alter zwischen 17 und 37 Jahren mit einem Morddelikt in Frankreich Ende Juni in Zusammenhang stehen könnten. Es bestand jedoch aktuell keine Fahndung gegen die Reisenden.

Die Bundespolizisten kontaktierten daraufhin über das Bundeskriminalamt die französischen Behörden und nahmen die Tatverdächtigen fest. Die EU-Haftbefehle mit dem Ziel der Auslieferung waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Fahndungssystem eingestellt. Die Generalstaatsanwaltschaft München stellte Antrag auf Auslieferungshaft beim Amtsgericht Kempten. Die Bundespolizisten führten die verdächtigen Rumänen am gestrigen Montag beim Amtsgericht Kempten vor und lieferten die Verhafteten anschließend in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten ein.

kb

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