Unfall, Erschöpfung und Panik 

Drei Einsätze für die Füssener Bergwacht im Tegelberg-Klettersteig

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Wegen einer Sprunggelenk-Verletzung muss eine junge Frau mit dem Hubschrauber aus dem Tegelberg-Klettersteig geborgen werden.

Füssen/Schwangau - Zu mehreren Einsätzen mussten die Einsatzkräfte der Füssener Bergwacht in der vergangenen Woche ausrücken. Drei Mal waren junge Frauen in Bergnot geraten.

Zunächst verletzte sich am vorvergangenen Sonntag eine 26-jähriger Bergsteigerin gegen 11.30 Uhr im Klettersteig „Gelbe Wand“ am Tegelberg auf Höhe der Leiter des Tegelbergsteiges am Sprunggelenk. Aufgrund der starken Schmerzen wurde ein Notarzt hinzugezogen. Die Bergretter von Füssen wurden mit dem Rettungshubschrauber CH17 aus Kempten an die Unfallstelle geflogen und konnten so die Frau nach der Versorgung ins Krankenhaus Füssen fliegen.

Am Tag darauf musste eine 29-jährige Bergsteigerin um 14.45 Uhr am Ende des Tegelbergsteiges in den senkrechten Wänden des Tegelbergkopfes wegen Erschöpfung aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Aufgrund des schlechten Wetters war keine Rettung mit dem herbeigerufenen Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte möglich. 

Vier Bergretter aus Füssen retteten die erschöpfte Frau bodengebunden. Drei weitere Bergretter wurden wegen des aufwendigen Rettungseinsatzes vom Einsatzleiter noch nachgefordert. Das Rettungsteam kam gegen 19 Uhr ins Tal.

Wiederum nur einen Tag später wurden die Bergretter aus Füssen wieder zu einer 30-jährigen Frau gerufen, die in den ersten Metern des Tegelbergsteiges panische Höhenangst bekam und dann mittels Ablassen am Rettungsseil von der Bergwacht Füssen wieder auf den Wanderweg „Gelbe Wand“ abgeseilt wurde. Vier Bergretter halfen ihr bis ins Tal.

kb

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