150.000 Euro

Verwaltungsgebäude des städtischen Bauhofs wird saniert

Bauhof Füssen
+
Es gibt weder Toiletten, noch Umkleiden oder Duschen für Frauen, außerdem ist der Aufenthaltsraum viel zu klein: Im Verwaltungsgebäude des städtischen Bauhofs muss einiges gemacht werden.
  • vonKatharina Knoll
    schließen

Füssen – Das Verwaltungsgebäude des städtischen Bauhofs in der Kemptener Straße wird umgebaut. Nachdem in den vergangenen Jahren an dem Gebäude nichts getan wurde, muss es jetzt an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden, informierte Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) in der jüngsten Sitzung des Stadtrates.

Es gibt weder Toiletten, noch Umkleiden oder Duschen für Frauen, außerdem ist der Aufenthaltsraum viel zu klein: Im Verwaltungsgebäude des städtischen Bauhofs muss einiges gemacht werden, um den Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung gerecht zu werden und den derzeitigen Bedarf zu decken. Nachdem die beiden Wohnungen, die sich in dem Gebäude befinden, frei geworden sind, kann es nun umgebaut werden.

Zwei neue Büros für Leitung

Die Stadtverwaltung plant, dass der jetzige Aufenthaltsraum im Erdgeschoss in zwei Büros für die stellvertretende Bauhofleitung und die Verwaltungsmitarbeiterin umgebaut wird. Außerdem soll ein Erste-Hilfe-Raum und Sanitärräume für Frauen im Erdgeschoss entstehen. Im ersten Obergeschoss wird die bisherige Wohnung zum Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter des Bauhofs. „Der derzeitige Aufenthaltsraum ist viel zu klein. Da passt die ganze Mannschaft nicht rein“, erklärte Bürgermeister Eichstetter. Diese sollen auch einen Besprechungsraum bekommen, der aktuell fehlt. Im ersten Obergeschoss sollen außerdem neue Sanitärräume für Männer entstehen. „Das WC ist noch nie erneuert worden“, so der Rathauschef.

Viel Eigenleistung

Würde die Stadtverwaltung alle Arbeiten extern vergeben, müsste sie wohl Kosten von um die 270.000 Euro stemmen. „Das wollen wir nicht ausgeben. Das können wir uns nicht leisten“, so Eichstetter. Das sei aber auch gar nicht nötig, schließlich habe die Stadt selbst „super Handwerker“, meinte Eichstetter. Diese könnten die Abbruch-, Verputz-, Maler-, Schlosser- und Schreinerarbeiten selbst übernehmen. Die Sanitär- und Elektroarbeiten muss das Rathaus allerdings vergeben. Zusammen mit dem Material wird das die Kämmerei voraussichtlich etwa 150.000 Euro kosten. Diesen Vorschlag der Verwaltung segneten die anwesenden Ratsmitglieder einstimmig ab.

Katharina Knoll

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Inzidenzen klettern wieder über 200
Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Inzidenzen klettern wieder über 200
Corona im Ostallgäu: Inzidenzwert in Kaufbeuren steigt deutlich über 50, im Landkreis auf über 30
Corona im Ostallgäu: Inzidenzwert in Kaufbeuren steigt deutlich über 50, im Landkreis auf über 30
Erweiterung Fachklinik Allgäu: Räte genehmigen Änderung des Bebauungsplans
Erweiterung Fachklinik Allgäu: Räte genehmigen Änderung des Bebauungsplans
Corona: Sterbefallzahlen in Bayern und der Region deutlich erhöht 
Corona: Sterbefallzahlen in Bayern und der Region deutlich erhöht 

Kommentare