Buntes Programm

Jede Menge Abwechslung bei den Pfrontener Viehscheid-Däg

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Das Organisationsteam und die teilnehmenden Akteure stehen bereits in den Startlöchern, um ein rundum attraktives Programm zur Viehscheid auf die Beine zu stellen.

Pfronten – Die Tage der Viehscheid, im Pfrontener Dialekt „Viehscheid-Däg“, also am Ende des Alpsommers werfen ihre Schatten bereits jetzt voraus.

In der „Seealpe Pfronten“ im Achtal stellte Jan Schubert als Leiter der Ortsentwicklung vergangene Woche nicht nur die Viehscheidartikel 2019 vor, sondern lenkte auch den Blick auf das Rahmenprogramm vom 7. bis 21. September, das eine Fülle von Veranstaltungen beinhaltet. „Dem Organisationsteam und den Akteuren ist es wichtig, zu zeigen, dass Viehscheid nicht nur ein Spektakel und am Ende ein volles Festzelt bedeutet, sondern auch viel Kultur rund um dieses Ereignis gezeigt wird“, sagte Schubert bei der Präsentation. 

Die Alpwirtschaft an sich mit ihrer Jahrhunderte alten Tradition trage mit der Bewirtschaftung im Bergland erheblich zum Erhalt der Kulturlandschaft im Allgäu bei. Diese Kultur beschränkt sich aber nicht nur auf die Almwirtschaft, sondern findet seine Fortsetzung auch im Tal, wo sich über die Jahrzehnte hinweg ein der Tradition verpflichteter Wirtschaftszweig entwickelt hat. 

Jan Schubert stellt die aktuellen Bierkrüge vor, Handwerkskunst aus deutscher Produktion.

Dieser Tatsache trage das Programm insofern Rechnung, dass zum Teil alte Handwerkskunst dem Besucher nahe gebracht wird: Wie die Herstellung von Hoinzen zum Trocknen von Gras, das Dengeln einer Sense, das Nähen eines ledernen Schellenriemens oder das Binden von Wildblumenkreuzen. Es gibt „Mitmach-Kurse“ wie das „Schustern eines eigenen Haferlschuhs“, die Teilnahme am „Jodeln zum Schnuppern“ oder das „Schmieden einer Schelle“. 

An drei besonderen „Aktionstagen“ können in Pfrontener Ortsteilen in Werkstätten außerdem verschiedenen Einzelhändlern bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden wie zum Beispiel beim „Klöppeln“, beim „Schneidern einer Dirndl-Schürze“ oder in der „Offenen Webstube“. Für jede Menge Abwechslung ist auf jeden Fall vom ersten bis zum letzten Tag der „Viehscheid-Däg“ gesorgt – die Organisatoren freuen sich über jeden Besucher und dessen Interesse an der Tradition.

 Interessant dürfte auch der Besuch bei der 10. Pfrontener Bergwiesenkönigin Anna I. sein, die unter anderem auf ihrem Familienhof über die Leistungen der heimischen Landwirtschaft informiert. 

Limitierte Auflage

Natürlich ist das die Präsentation von aktuellen Viehscheid-Däg-Artikeln geradezu ein „Muss“. In diesem Jahr ziert ein Jungrind (Schumpen) die Produkte, die bereits aktuell in ausgewählten Geschäften und im „Haus des Gastes“ erhältlich sind: Vom Steinzeugkrug über Miniaturschellen in verschieden Variationen bis hin Brotzeitbrettern und attraktiven T-Shirts ist alles im Angebot – und das nicht als Massenware, sondern in limitierter Auflage.

Und zu guter Letzt gaben die Veranstalter noch der Hinweis, dass die Traditionsbrauerei „Engelbräu“ ein eigens zu dieser Zeit produziertes „Viehscheidbier“ – gebraut aus heimischen Rohstoffen – anbietet, dessen Flaschen ein speziell entworfenes Etikett ziert. 

Alle Informationen zu den „Pfrontar Viehscheid-Däg“ gibt es tagesaktuell im Internet auf der Website www.pfronten.de oder auf einem überall aufliegenden Sonderflyern.

ed

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