Die Band "December Project" lässt in der Käsealpe Lehern längst vergangene Zeiten aufleben

Auf den Spuren von "The Eagles"

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Musikalisch gelungene Referenz an „Supertramp“ und die „Eagles“: Die Band „December Project“ mit Mike Ostrowski, Daniele Granito, Smutie Brückner, Wolfgang Sauter und Klaus Görne (v. l.) heimsen großen Applaus in der Käsealp Lehern ein.

Hopferau – Die ungefähr 60 Besucher in der Käsealpe Lehern bei Hopferau fühlten sich neulich nicht nur kulinarisch bestens versorgt, sondern auch musikalisch prächtig unterhalten. Die Band „December Project“ wandelte dabei in den melodischen Fußspuren weltbekannter Musiker und Gruppen.

Und das vollkommen ohne weihnachtlichen Weisen, wie sie derzeit oft zu hören sind. Bandleader Wolfgang Sauter informierte die Zuhörer gleich am Anfang des gut zweistündigen Konzerts: „Wir spielen heute Abend sehr wenige, na ja, eigentlich gar keine Weihnachtslieder.“ 

Dennoch oder vielleicht gerade deshalb schien dem Auditorium das Konzert gut gefallen zu haben. Dafür sprach der ausgiebige Schlussapplaus genauso wie der Beifall, den das Publikum nach jedem einzelnen Song spendete. 

Smutie Brückner (Schlagzeug), Klaus Görne (Gitarre und Gesang), Daniele Granito (Gitarre und Gesang), Mike Ostrowski (E-Bass) und Sauter (Gitarre, Mundharmonika und Gesang) trugen Songs der Bands „The Eagles“, „The Beatles“, „Supertramp“, „Simon & Garfunkel“ sowie James Taylor vor. 

Dabei erwiesen sie diesen mit ihren gekonnt „gecoverten“ Songs ebenso ihre Reverenz wie Eros Ramazzotti und Neil Young. Während der kurzen musikalischen Pausen unterhielt hauptsächlich Sauter die Zuschauer mit geistreichen Texten, die dann doch einen Bezug zu Weihnachten herstellten. 

So ging er in einer Geschichte der Frage nach: „Gibt es einen Weihnachtsmann?“ Und anschließend ließ er, rezitatorisch gleichfalls geschickt, „Meine erste Revolution“ von Gerhard Polt Revue passieren. 

Vergangenes lebt auf

Mit „Here comes the sun“, „Hotel California“, „Heart of gold“, „You´ve got a friend“, „Tequila sunrise“, „Reflections of my life“, und „Give a little bit“ ließ „December Project“ in blendender Manier vor allem längst vergangene Zeiten wiederaufleben. In denen haben vermutlich auch viele Besucher des Konzerts in der Käsealp Lehern noch heftig das Tanzbein geschwungen, was diesmal kaum möglich schien. Immerhin war das Lokal rappelvoll besetzt, so dass es schlichtweg keinen Platz zum Tanzen gab.

lex

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