Traditioneller Neujahrsempfang im Saal der Sparkasse Allgäu

Dank an die freiwilligen Helfer

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Die Vorsitzenden und Chefs der heimischen Blaulichtorganisationen stellen sich zusammen mikt ihren Unterstützern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Gruppenfoto.

Füssen – Das neue Jahr war gerade mal knapp zwei Wochen jung, als starke Schneefälle für zum Teil erhebliche Behinderungen und Einschränkungen im Raum Füssen sorgten.

Dass es zu keinem Chaos kam, sei vor allem Organisationen wie Feuerwehr, Wasserwacht, Polizei, THW, Rotem Kreuz und der Bergwacht zu verdanken, lobte Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) beim traditionellen Neujahrsempfang der Füssener Blaulichtorganisationen im Sparkassensaaldie Helfer. 

Laut Zinnecker hätten die genannten Organisationen vorsorglich alles getan, um ein mögliches Chaos zu vermeiden. So seien Schulen geschlossen worden und die Helfer hätten die Dächer von öffentlichen Gebäuden vom Schnee befreit. Dies alles sei zusätzlich neben den „alltäglichen Zwischenfällen“, neben den beruflichen und familiären Verpflichtungen der Helfer, geschehen. Hier habe sich gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Einsatz- und Rettungskette zum Wohle der Bevölkerung sei. 

Die Landrätin betonte daher die Wichtigkeit einer funktionierenden Rettungskette und verglich diese mit dem Fundament des Hauses einer Gesellschaft. „Ohne solche Säulen kann es keine feste Gesellschaft geben. Daher bin ich Stolz, dass es bei uns so perfekt funktioniert!“ Denn ohne die so genannten „Blaulicht-Organisationen“ von denen viele Helfer in ehrenamtlicher Arbeit tätig sind, würde wohl in Extremsituationen das Chaos ausbrechen.

Tolle Kameradschaft

Daher sei es den verantwortlichen Politikern seit jeher ein großes Anliegen, denjenigen zu danken, die in Ausübung dieser wichtigen Tätigkeiten ihre Freizeit opfern und auch teilweise ihre Gesundheit hierfür riskieren würden, so Zinnecker weiter. 

In einer kurzweiligen und fast schon familiären Atmosphäre betonten im weiteren Verlauf des von Sonja Gleich moderierten Abends verschiedene Obleute ihre Verbundenheit mit denen, die sich täglich für die Allgemeinheit im Einsatz befinden. So drückte beispielsweise der Vorsitzende des Allgäuer Sparkassenvorstandes, Manfred Hegedüs, seine Verbundenheit mit den freiwilligen Feuerwehren aus. 

Schließlich sei er doch selbst für zehn Jahre ein Teil der Brandbekämpfer in seiner unterfränkischen Heimatgemeinde Groß Wallstadt gewesen. Die Kameradschaft und Verbundenheit unter den Feuerwehrleuten habe sein Leben nachhaltig geprägt, bekannte er.

 „Dennoch“, so Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) während seiner Rede, „ist es sehr zu bedauern, dass gewaltvolle Übergriffe gegenüber den Rettungskräften immer mehr zunehmen und dies zu einem großen Teil an der Verrohung der Gesellschaft liegt. Hier muss ein klares Signal gesetzt werden, indem unter anderem auch das Strafmaß dementsprechend drastisch erhöht wird!“ 

Darüber hinaus sei es nun endlich an der Zeit, den heimischen Arbeitgebern für die Freistellung ihrer Mitarbeitern für die Zeit der Einsätze zu danken. „Dies ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr!“, betonte der Füssener Rathauschef abschließend.

th

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