"Ein weiterer Markstein"

Wiederhergestelltes Hornwerk der Festung Ehrenberg wird eröffnet

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Friedlicher Kanonendonner unterhalb der Burgruine Ehrenberg zur Eröffnung des rekonstruierten Hornwerks.
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Friedlicher Kanonendonner unterhalb der Burgruine Ehrenberg zur Eröffnung des rekonstruierten Hornwerks.
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Friedlicher Kanonendonner unterhalb der Burgruine Ehrenberg zur Eröffnung des rekonstruierten Hornwerks.

Reutte – Mit Kanonendonner und Gewehrssalven wurde am vergangenen Freitag das rekonstruierte Hornwerk unterhalb der Festung Ehrenberg zusammen mit zahlreichen Gästen feierlich eröffnet.

Gleichzeitig wurde in den wiederhergestellten Kasemattengewölben installierte Dauerausstellung zum Thema „Angriff und Verteidigung“ eröffnet. 

Der von Reuttes Bürgermeister Alois Oberer als „guter Geist von Ehrenberg“ gelobte Geschäftsführer und Motor der „Burgenwelt Ehrenberg“, Armin Walch schilderte in kurzen Worten die Rekonstruktion des Eingangsbogens zum Schlossanger bei dem ein Gemälde von Edmund von Wörndle aus dem Jahre 1900 Pate gestanden hatte. Das ruinöse und einsturzgefährdete Hornwerk wurde ab 1724 als Verteidigungsanlage des Festungsensembles Ehrenberg zeitgleich zur Festungsanlage „Schlosskopf“ gebaut. 

Im Rahmen seiner Erklärungen zum geschichtlichen Hintergrund und dem Entstehen des Portals betonte Walch, dass das ganze Vorhaben nur durch den Schulterschluss von Marktgemeinde Reutte, dem Tourismusverband, Stefan Lochbihler (highline 179), der Sparkassenstiftung und letztendlich im Burgenverein umgesetzt werden konnte. 

Die Projektkosten betrugen demnach insgesamt 712.000 Euro, wovon 398.000 Euro von der EU flossen. Knapp 100.000 Euro kamen dagegen vom Land Tirol und das österreichische Bundesdenkmalamt steuerte weitere 60.000 Euro bei.

„Mit der Fertigstellung dieses Projekts wurde ein weiterer Markstein zur Erhaltung von Geschichte für die nächsten Generationen gesichert“, betonte Geschäftsführer Walch. „Vom Ort der Verteidigung zum Ort der Begegnung“, so bezeichnete TVB-Obmann Hermann Ruepp am vergangenen Freitag das gelungene Werk. Als freudiger Anlass sei eine weitere Attraktion auf Ehrenberg gelungen und er stellte fest: „Noch nie war Ehrenberg für den Tourismus so wichtig wie heute.“ 

Zwei weitere Perlen

Für Reuttes Bürgermeister Alois Oberer wurden der „Perlenkrone Ehrenberg“ mit dem barocken Portal und der Ausstellung zwei weitere Perlen hinzugefügt. „Hier lebt alte Geschichte eindrucksvoll wieder auf“, betonte Oberer. 

Die Grüße des Tiroler Landtags überbrachte Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller, die in der einzigen Konstante den Wandel sieht. Sie wünschte sich in ihrer Ansprache diesen Wandel auch für die kommenden Jahre und freute sich schon auf die nächsten Ideen von Armin Walch, die er sicher wieder, wie in der Vergangenheit, hartnäckig umsetzen werde, so die Tiroler Nationalrätin.

ed

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